Fairytale Fights

Test Test PS3 Fairytale Fights: Blutige Märchenstunde

von Jan Höllger (Donnerstag, 12.11.2009 - 19:44 Uhr)

Märchenstunde einmal anders: Im abgedrehten Action-Hack&Slay "Fairytale Fights" gehen bekannte Figuren wie Schneewittchen oder Rotkäppchen mit dem Messer aufeinander los. Die Märchenkämpfe sind eröffnet!

Eine Bootsfahrt, die ist lustig...
Eine Bootsfahrt, die ist lustig...

Ihr seht rot

Bei den märchenhaften Gefechten wird am roten Körpersaft nicht gespart, nicht ohne Grund hat das Spiel von der USK lediglich einen roten Ab-18-Sticker erhalten. "Fairytale Fights" richtet sich also trotz des kindlichen Märchensettings ganz an erwachsene Zocker. Allerdings übertreibt es der Titel unserer Meinung nach schon fast mit den Blutspritzern. Nach einem Kampf sind die vormals idyllischen grünen Landschaften mit roten Flecken übersät, die Helden schlittern eigenartig über die glitschige rote Masse, und fast jeder Treffer mit einer eurer Waffen wird in einem extra Bildschirm nochmals aus der Nähe gezeigt.

Die Steuerung ist bei der Hüpferei leider sehr ungenau.
Die Steuerung ist bei der Hüpferei leider sehr ungenau.

Entwaffnende Zahl

Spielerisch ist die Märchenposse für Erwachsene ein Mix aus den Lego Star Wars-Titeln, Fat Princess sowie klassischen Hack&Slay-Spielen. Den Großteil der Spielzeit verbringt ihr mit Kämpfen, wobei ihr eure Helden wie den Nackten Kaiser, Rotkäppchen oder Bohnenranken-Hans (wer kennt ihr nicht...) meist aus einer leicht erhöhten Seitenansicht durch die linearen Levels steuert. Die gigantische Zahl von über 140 Waffen, die groß auf der Verpackungsrückseite beworben wird, relativiert sich leider schnell, denn mit Ausnahme der grundsätzlichen Unterteilung zwischen Fern- und Nahkampfwaffen spielt es keine Rolle, ob ihr mit einem Messer, einem Dolch oder einer Axt in den blutigen Kampf zieht.

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Fairytale Fights: Launch Trailer

Die Steuerung in den Schlachten ist absolut anspruchslos, ihr müsst lediglich den rechten Analogstick in Richtung der Feinde drücken, vielfältige Kombos gibt es nicht, wodurch die Motivation schon nach wenigen Kämpfen stark sinkt. Auch die gelegentlich eingestreuten Bosskämpfe können nicht viel retten, zu lang und ermüdend müssen in diesen die immer gleichen Angriffsmanöver benutzt werden, damit beispielsweise ein großer Biber endlich das Zeitliche segnet und mit seinem letzten Lebenshauch noch einen Damm einreißt.

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