Test My Free Farm: Beschauliches FarmVille ohne Facebook

von Nils Freitag (06. Januar 2010)

In My Free Farm ist die Welt noch in Ordnung. Hier werden die Eier einzeln aus dem Stall geholt und die Möhrchen per Hand geerntet. Als gestresste Großstädter haben wir natürlich keine Zeit für ausgiebige ländliche Mußestunden: Der Comic-Bauernhof im Blitztest.

Das knuddelige Schweinchen ist hilfreicher Ratgeber und lustige Einsteigerhilfe.Das knuddelige Schweinchen ist hilfreicher Ratgeber und lustige Einsteigerhilfe.

Farmspiele gibt es nicht erst seit dem durchschlagenden Erfolg des Social-Network-Spiels FarmVille. Schon davor hat die Aussicht auf friedvolles Bauerndasein einen gewissen Charme versprüht. Auch die Browsergame-Schmiede Upjers hat 2007 seine Liebe für das digitale Landleben entdeckt und die Schrebergartensimulation Wurzelimperium veröffentlicht. Das Spiel wurde ein überragender Erfolg: Auf 43 Spielwelten (Stand Dezember 2009) wurzeln hundertausende Spieler aller Couleur um die Wette.

Upjers hat gut daran getan, das Konzept von Wurzelimperium auf ein neues Spiel zu übertragen und weiterzuentwickeln. My Free Farm spricht genauso wie der Vorgängertitel endlich auch neue Zielgruppen an, was zur Folge hat, dass beide Spiele beeindruckend hohe Nutzerzahlen weit über der Millionenmarke vorweisen können.

36 verschiedene Pflanzen warten im Laden auf einen fleißigen Bauern.36 verschiedene Pflanzen warten im Laden auf einen fleißigen Bauern.

Nach der Anmeldung wird euch bei My Free Farm ein kleiner Bauernhof überantwortet - wirtschaftlicher Erfolg lautet das große Ziel. In der nahe gelegenen Stadt steht Saatgut zum Einkauf bereit. Das wird entweder von euch an die Tiere verfüttert, vornehmlich aber zum Bepflanzen eures Ackers benötigt. Die Ernteerzeugnisse brauchen natürlich auch Abnehmer. Alle hergestellten Güter werden von den Bewohnern der (einzigen) Stadt in My Free Farm benötigt, der Bedarf steigt mit der Zeit an. Einen Großteil der Waren müsst ihr trotzdem auf dem Markt verkaufen, da die Produktion schnell den Verbrauch der Bewohner übersteigt.

Zusätzlich zur äußerst klickintensiven Bewirtschaftung eures ersten Ackers, steht euch fast von Anfang an ein Hühnerstall zur Verfügung. Das Federvieh legen dort, je nach Futterqualität und -menge, unterschiedlich schnell Eier. Auch Bienen, Kühe und Schafe warten darauf, von euch in Ställen untergebracht zu werden. Die jeweiligen Erzeugnisse sind ein lukratives Handelsgut auf dem Stadtmarkt.

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