Test Vancouver 2010: Rekordjagd im kalten Kanada

von David Lojewski (25. Januar 2010)

Huch! Schon wieder sind vier Jahre rum - da müssen sich auch Wintermuffel und Couchkartoffeln auf einen neuen Titel zu den Olympischen Winterspielen einstellen. Wir haben das Schneespiel eiskalt getestet.

Beim Rodeln ist Balance gefragt.Beim Rodeln ist Balance gefragt.

Freude bei den Lemmingen

Wintersportbegeisterte fiebern dem 12. Februar 2010 entgegen und haben sich mit ordentlich Bier und Eiskonfekt eingedeckt, um auch gut vorbereitet zu sein für die 21. Winterspiele, diesmal in Vancouver, Kanada. Während also Eisbären und Lemminge vor Vorfreude schon in die Hände beziehungsweise Pfoten klatschen, hat Sega sich dieses Jahr der (un-)ehrenhaften Aufgabe angenommen, die Spiele auf die Xbox 360 sowie PC und Playstation 3 zu holen. In 14 winterlichen Disziplinen, die vom Zweierbob über Snowboardcross bis hin zum königlichen Riesenslalom reichen, tretet ihr zum Kampf, um das Treppchen an. Leider fehlen die offiziellen Sportarten Curling, Eiskunstlauf und Eishockey.

Die Disziplinen spielen sich sehr ähnlich.Die Disziplinen spielen sich sehr ähnlich.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Bevor ihr euch die Abhänge hinunter stürzt, müsst ihr euch mit der Steuerung der einzelnen Sportarten vertraut zu machen. Die Abläufe der einzelnen Disziplinen werden euch in einer Art interaktivem Lernvideo beigebracht, die sehr gut verständlich sind und auch Anfängern einen schnellen Einstieg ermöglichen. Erfreulicherweise steuern sich die Wettkämpfe sehr leicht und entfernen sich auch von dem "Tastengehämmer", wie wir es aus früheren Sportspielen kennen.

Lediglich beim Eislaufen ist das nostalgische Steuerungskonzept noch erhalten geblieben, weshalb das Kufenlaufen auch schnell anfängt zu nerven. Den anderen Events geht es da ähnlich, allerdings aus einem anderen Grund. Denn egal, ob wir nun Riesenslalom, Slalom, Abfahrt oder Super-G fahren, das Konzept bleibt doch immer das gleiche und langweilt deshalb auch schnell. Ein wenig Abwechslung bringt da hingegen das Freestyle-Skiing oder Skispringen, die gute Reaktionsfähigkeiten erfordern und deshalb ein wenig Nervenkitzel erzeugen.

Weiter mit: Test Vancouver 2010 - Seite 2

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