Test Test PC Unter schwarzer Flagge

von Tobias Stolle (26. Oktober 1999)

Wiedereinmal erscheint ein Spiel im Schatten des Klassikers Pirates und versucht, die Fans dieses Spiels zu beeindrucken. Ob Eidos und Hothouse das gelungen ist, erfährst Du in unserem Review!

Nach dem grafisch guten Intro geht es ohne Vorgeplänkel direkt los. Anno 1625 hat man bis zu 100 Jahre Zeit, sich in den karibischen Gewässern einen Namen zu machen. Man startet mit einer kleinen, wendigen Karavelle mit der man ca. 70 Städte ansteuern kann. Das übliche Handeln und Erwerben von neuen Schiffen sowie Reparaturarbeiten sind natürlich auch vorhanden.

Die Hauptinhalte des Spiels sind allerdings die geschwungenen Enterhaken und das Säbelrasseln. Also: Rasch die Segel gesetzt - sobald ein Schiff in Sicht ist, geht es ab ins Krähennest, wo man einige Informationen über das sich nährende Schiff erhält. So ist die Flagge schnell erkannt und man kann sich für einen Angriff oder doch nur für einen Handel entschließen.

Jetzt kommt das Enttäuschende für alle Pirates-Freaks: die Kämpfe zu hoher See laufen weitestgehend von alleine ab, die äußert seltsame Steuerung des Schiffes (Kontextmenü nur durch Anklicken der sich bewegenden Schiffe möglich) tut ein weiteres, um den Spaß zu trüben. Nachdem man das Schiff durch ständiges Umkreisen und kanonieren genug geschwächt hat, entert man es. Das "spannende" Beobachten des Kampfes, welcher durch simples Anzeigen der Anzahl der Gegner und der eigenen Mannschaft dargestellt wird, ist wiederum das zweite "Highlight".

Hat man nun gewonnen, kann man das Schiff plündern oder in die eigenen Reihen übernehmen. Wenn man geschickt genug seine Gegner auswählt und die Mannschaft bei guter Laune und hoher Anzahl hält, hat man sich schnell eine große Flotte aufgebaut und kann jetzt auch endlich die gut bewachten Städte attackieren - dort warten nämlich die wahren Schätze! Man kann Lagerhäuser, Kirchen und Wohnhäuser plündern. Das Risiko ist hier aber hoch, da die Städte über zahlreiche gut bewaffnete Wachen verfügen. Diese Echtzeitschlachten bieten dafür etwas mehr Spielspaß als die faden Seeschlachten und geben auch grafisch eindeutig mehr her.

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Tags: Singleplayer  

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