Test Test PC - Seite 2

Das Spiel beginnt in einer schicken BarDas Spiel beginnt in einer schicken Bar

Grafik und Sound solide

Die Grafik von Infernal besticht vor allen Dingen durch wunderschöne Effekte wie das Höllenfeuer, das zuerst am Arm lodert und dann immer stärker wird oder das Leben aussaugen besiegter Gegner, um die eigene Lebensenergie wieder aufzufüllen. Letztere Handlung ist mit tollen roten Effekten animiert, geht aber nach einer Weile etwas auf den Geist, weil man jeden Gegner diesem Procedere unterziehen muss, um ihn gleichzeitig zu durchsuchen. Die "Gegenseite" besticht durch grelles blau-weißes Licht, das genauso nett aussieht. Beim durchstreifen dunkler Keller fallen spektakulär Lichtstrahlen durchs Fenster oder ein Oberlicht, während man selbst realistische Schatten an die Wand wirft. Hat man die entsprechende Hardware sehen auch die Texturen und der Detailgrad der Figuren sehr appetitlich aus. Das Design der Levels ist ebenfalls auf Atmosphäre getrimmt und kann überzeugen. Der Sound ist ebenfalls erste Sahne, die rockige Musik sehr passend und die coole Sprachausgabe des düsteren Protagonisten äußerst passend.

Energietanken einmal andersEnergietanken einmal anders

Bedienung mit kleinen Mankos

Bei der Bedienung des Spiels gibt es etliche kritische Anmerkungen: Da ist als erstes die nicht umschaltbare Verfolgerperspektive, die störend wirken kann, wenn man ein Spiel so nie spielt. Das Durchsuchen und Aussaugen der Gegner ist auf die Dauer umständlich, wenn auch schön anzusehen. Die KI ist gut, Gegner nehmen Deckung und feuern um die Ecken. Der Schwierigkeitsgrad ist in 3 Stufen voreinstellbar und lässt sowohl für Gelegenheitsspieler als auch für Veteranen die richtige, nicht zu leichte Einstellung zu. Wichtige Informationen werden im Spiel eingeblendet und erklärt, was hilfreich ist. Die Steuerung selbst ist die bewährte Maus-Tastatursteuerung, die innerhalb kürzester Zeit verinnerlich ist. Störend (und zumindest bis mittlerer Schwierigkeit) und taktisch überflüssig ist die Möglichkeit, sich an die Wand zu drücken, denn das zulaufen auf eine Wand oder ein Hindernis kann dazu führen, dass der PC dieses Kommando ausführt, auch wenn man es vielleicht gar nicht wollte. Auch die Systemstabilität war nicht gewährleistet, so gab es auf meinen 2 Testsystemen Abstürze und auch einen Logik-Bug, der ein erneutes Laden erforderte. Die Hardwareanforderungen sind für vollen Genuss recht hoch, auch mit einem Mitteklasserechner muss man unter Umständen Details herunterschrauben, damit das Spiel flüssig läuft.

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