Vorschau Preview PS3 - Seite 2

Die Welt ist schon jetzt riesig.Die Welt ist schon jetzt riesig.

Sandsurfen

Auch bei Journey gilt: Die Steuerung ist sehr simpel gehalten. Durch die Sixaxis-Steuerung des PS3-Controllers schwenkt ihr die Kamera, mit dem linken Stick bewegt ihr euch. Dazu kommen zwei Knöpfe: Der eine zum Springen, der andere löst eine Art Schrei aus, um euch die Aufmerksamkeit anderer Spieler zu verschaffen. Ihr streift aber nicht orientierungslos durch die Welt - ihr entdeckt immer wieder kleine Fahnen, die ihr berühren könnt. Dadurch hüllt ihr euch in Farbe.

Die Story wird durch bestimmte Zeichen vorangetrieben, die ihre eigene Geschichte erzählen - aber ohne Worte, versteht sich. Ihr erkundet mit einem Spieler eine alte Höhle, dessen Ruhe und Einsamkeit bedrückend wird. Doch plötzlich erscheint ein helles Licht an der Wand und mysteriöse Wand-Zeichen pressen sich aus dem Stein hervor. Was bedeutet das? Wo sind wir hier?

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Grafisch ist Journey kein Next-Gen-Spiel - so wie Flower bietet es eine atmosphärische Optik. Der Fokus lag dieses Mal beim Sand, der sich aufwirbelt, wenn wir durch die Wüste streifen. Teilweise können wir riesige Dünen herunter "surfen", die gleichzeitig anmutige wie zermürbende Atmosphäre genießen und einfach diese Welt bestaunen.

Ihr trefft auf andere Spieler und erkundet mit ihnen die Welt.Ihr trefft auf andere Spieler und erkundet mit ihnen die Welt.

Einzigartiges Online-Spiel?

Nicht nur die Wüste wird von uns erkundet. Wir haben neue Konzeptbilder von Gebieten unter der Erde gesehen. Aber die einsame Wüste hat schon genug geboten, wie wir während der Präsentation gesehen haben. Riesige Ruinen, von denen wir runterspringen, machen einen fast majestätischen Eindruck. Auch verlassenene Städte, umringt von Sand und Staub, zeigen sich düster und gleichzeitig anmutig.

Journey wird anders, klar. Journey wird vielleicht auch wie Flower einzigartig. Und wenn die anderen Spieler dieses Gefühl ebenso intensiv erleben wollen, wie Chen es mit euch vorhat, dann wird es wohl eines der ersten Online-Spiele, das in seinem Vorhaben, Emotionen und Erkundungsreize auslösen zu wollen, auch erfolgreich sein wird.

Meinung von Redaktioneller Mitarbeiter

Keine Dialoge. Kein Interface. Keine Sprachausgabe. Keine Quests. Es war zu erwarten: Das neuste Werk von thatgamescompany ist wieder einzigartig in seiner Art. Durch die Atmosphäre im Spiel wird man motiviert, die sehr weitläufigen und schön gestalteten Areale zu erkunden. Besonders gefallen haben mir die Ruinen, die ich gesehen habe - die Vorbilder scheinen wirklich Ico und Shadows of the Colossus zu sein. So atmosphärisch das Spiel auch auf mich gewirkt hat, so skeptisch bin ich noch.

Ich weiß nicht, ob es die beste Entscheidung war, dieses Spiel als Online-Multiplayer-Titel auszulegen. Immerhin könnte das Konzept des Erkundens einer wunderschönen Welt auch allein klappen. Wie wird das Spiel noch berühren und begeistern können, wenn ich mit Volldeppen spielen muss, die sich mir nur in den Weg stellen? Doch ich vertraue Chen und seinem rund zehnköpfigen Team, dass sie erneut aus der Masse herausstechen und mich emotional tief berühren. Schade nur, dass ich noch bis nächstes Jahr warten muss.

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Meinungen - Journey

zRed
91

Ein weiterer Geniestreich

von zRed (5) 1

mr_destruction
89
Meyoxos
90

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