Test Test PS3 - Seite 2

So detailreich die hübschen Hintergründe des Story-Modus auch anmuten, viel zu tun gibt es meistens leider nicht.So detailreich die hübschen Hintergründe des Story-Modus auch anmuten, viel zu tun gibt es meistens leider nicht.

Unterwegs in Konoha-Gakure

Zwischen den Story-Kämpfen können Serienliebhaber im und um das Dorf Konoha-Gakure herum streunen, diverse hübsche, aber sinnlose Örtlichkeiten erkunden und an teils ellenlangen Dialogen teilnehmen, die spielerisch ebenfalls keinen Mehrwert liefern. Lediglich die zahlreichen Läden, in denen ihr Heil-Gegenstände, De-Buffs und allerlei magisches Brimborium einkauft, das euch nützt, eurem Gegnern schadet, oder beides, vermitteln abgespecktes Rollenspiel-Flair.

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Wer die Geschichte durchspielt oder sich lange genug im freien Kampfmodus auf die Nuss haut, schaltet nach und nach alle 44 Charaktere frei. Neben den eingangs erwähnten neuen Shippuden-Monturen der Naruto-Charaktere steht als Gastkämpfer auch Halbschwede Lars Alexandersson aus Tekken 6 zur Wahl, der sein Alternativkostüm aus der Feder von Naruto-Schöpfer Masashi Kishimoto trägt.

Pro:

  • toll umgesetzte Anime-Optik
  • 23 zerstörbare Arenen
  • 44 Charaktere
  • spektakuläre Quick-Time-Kampfszenen
  • wahlweise japanische Originalstimmen

Contra:

  • Kampfsystem zu simpel für Prügelprofis
  • Story-Modus insgesamt substanzlos
  • zu wenig Kämpfer von Beginn an wählbar

Meinung von Max Wildgruber

Ich bin generell sehr skeptisch, was Lizenzspiele zu Kampf-Animes angeht, denn ich musste während meiner Testerkarriere einfach schon zu viele gammelige Dracheneier, pardon -bälle runterwürgen. Ultimate Ninja Storm 2 hat mir aber recht gut gefallen. Namco Bandais Prügelfest findet nämlich optisch nicht nur auf sehr hohem Niveau statt, es fängt auch die Stimmung der Anime-Vorlage meisterhaft ein und hat spielerisch genügend Bums. So tummeln sich nicht nur ninjageile Einzelspieler im Story-Modus, auch gesellige Kampfkünstlern dürfen sich zu Hause oder im Netz einen netten Abend mit Kishimotos kauzigem Kämpfer-Klan machen.

Etwas unglücklich erscheint mir dabei die Design-Entscheidung, dass die meisten Schattenkrieger erst umständlich frei gespielt werden müssen und Spieler mit Party-Vorliebe ein eher begrenztes Startrepertoir bekommen. Dass die Kampfmechanik des Ninja-Sturmes insgesamt lange nicht an die ausgeklügelte Prügelbrillanz eines Street Fighter 4 heranreicht, überrascht indes kaum. Dass hinter dem leicht erlernbaren Button-Smasher-Kampfsystem ein vielfältiges Geflecht aus sehenswerten Spezialattacken schlummert, umso mehr. Nicht übermäßig viel Substanz, aber umso mehr toll inszenierter Schauwert zeichnen Namco Bandais Lizenzprügler demnach aus, bei dem auch Ninja-Muffel durchaus mal einen Blick riskieren sollten.

80

meint: Ausgesprochen hübscher, im Story-Modus etwas substanzarmer Anime-Prügler mit spaßigen Kämpfen.

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