Test Insane - Seite 2

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Wie sieht´s aus - Die Grafik

Auch grafisch gesehen, bietet das Spiel ein paar neue Ideen. Jeder Wagen hat ein eigenes Cockpit, in dem man sich mit der Maus umsehen kann, ähnlich wie bei Flugzeugsimulationen. Das gab es in einem Rennspiel bis jetzt noch nie. Die Fahrzeuge sind auch durch die Bank recht ordentlich abgebildet, erreichen aber trotz der ebenfalls vorhandenen 3D-Grafik nicht an die Qualität von "Colin MacRae 2.0" aus dem gleichen Hause heran. Allerdings gibt es in dieser Hinsicht auch wesentlich schlechtere Spiele. Die Landschaft ist zwar einerseits recht abwechslungsreich modelliert, aber andererseits zum Tei auch etwas eintönig. Richtig gut finde ich, dass es die Entwickler geschafft haben, fast jedem der 30 Orte irgend etwas eigenständiges einzubauen, wie z. B. einen Sumpf mitten in der Landschaft, oder die spanische Siedlung, in der man sich regelrecht vor dem Gegner verbergen kann, wenn man will. Das Schadensmodell der Fahrzeuge ist dagegen wenig überzeugend, aber im Fahrverhalten durchaus merkbar.

Zu schnellZu schnell

Sound und Bedienung

Die Motorengeräusche der Geländewagen sind durchaus ordentlich nachempfunden, ohne dabei total zu begeistern. Etwas enttäuschend ist das Scheppern und Knirschen bei Zusammenstößen, da wäre mehr möglich. Die Steuerung der Fahrzeug ist dagegen durchweg sehr gelungen. Ähnlich wie bei "Bleifuss Offroad" erzielt man mit der Tastatur hervorragende Ergebnisse, da alle Steuerbefehle vorbildlich umgesetzt werden und man dadurch sein Fahrzeug hervorragend kontrollieren kann. Trotzdem kann es vorkommen, dass ein Wagen mal ins Schlingern gerät, das liegt dann aber immer daran, dass man über hügeliges Gelände zu schnell fährt und nicht an der Steuerung des Spiels, die wirklich keinen Anlass zur Kritik bietet. Trotzdem erreicht auch die Steuerung nicht ganz die Qualität eines "Colin MacRae 2.0", die bei einer solchen Art von Spiel aber auch nicht notwendig ist. Nur die Menüführung, die ausschließlich mit der Tastatur vorgenommen wird, ist zum Teil etwas zu umständlich.

Meinung von Gerd Schüle

Einfach genial, ein neues Entwicklungsteam bringt ein Spiel heraus, das technisch grundsolide ist und nur so sprüht vor neuen Ideen. Manchmal frage ich mich dann, ob die großen Hersteller wegen ihrer ständigen Serienfortsetzungen eingeschlafen sind und deshalb keine Zeit für die Entwicklung neuer Ideen haben. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Ideenreichtum und neue Spielideen fast immer nur von Newcomern hervorgebracht werden. Mir haben die abwechslungsreichen Spielmodi einen ungeheuren Spaß bereitet und zudem geben sie dem Spiel ein ureigenes Flair. Nicht nur Dauergas ist bei "Insane" angesagt, sondern ein guter Orientierungssinn, strategisches Denken und ein gutes Geschwindigkeitsgefühl. Wer dies alles schon lang in einem Rennspiel gesucht hat, sollte nicht mehr lange warten , sondern sofort zugreifen. "Insane" ist auf jeden Fall das abwechslungs- und ideenreichste Rennspiel, das mir in letzter Zeit unter die Tastatur gekommen ist.

80

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