Test Two Worlds 2 - Seite 2

Das Kampfsystem setzt auf Taktik.Das Kampfsystem setzt auf Taktik.

Prächtige Grafik

Natürlich sorgt hierfür auch die prächtige GRACE-Engine, die fast schon neue Maßstäbe für Abenteuer mit offener Spielwelt setzt. Gerade im Vergleich mit Dragon Age liegt Two Worlds 2 deutlich vorne und kann den Konkurrenten aus dem Hause Bioware abschütteln. The Witcher sieht zwar noch ein wenig besser aus, doch in Antaloor sind es vorallem die Landschaften und Städte, die so wunderbar lebendig und detailreich sind. Auch die Lichteffekte überzeugen zu jeder Tageszeit, bei jedem Wetter, in jeder klimatischen Zone - ob Steppe oder Sumpf, Two Worlds 2 sieht verdammt gut aus.

Dennoch sind die meisten Gesichter von Nichtspielercharakteren sehr emotionslos. Da liegt The Witcher, mit dem es sich zwangsläufig messen muss, deutlich vorne. Auch einige der Animationen sind steif geraten und passen so gar nicht in das positive Gesamtbild.

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Es gibt an jeder Ecke was zu entdecken, an jeder Ecke ist ein anderer Händler, der euch etwas anbieten will und dabei erneut die tolle Sprachausgabe deutlich wird. Überall erwarten euch interessante Charaktere, die ihr unbedingt kennenlernen und mit ihnen reden wollt. Two Worlds 2 ist seit langer Zeit endlich mal wieder ein Rollenspiel, das zum Reden einlädt und in dem wir gerne den gesprochenen Zeilen horchen. Andere Spiele verankern viel zu oft Teile der Geschichte oder des Landes in öden Büchern oder Schriftstücken und motivieren kaum, alles zu lesen - jüngstes Beispiel ist Arcania - Gothic 4. Doch hier ist alles anders. Hier wollt ihr tatsächlich mehr über Antaloor erfahren, wollt wissen, wie es den noch so kleinsten Charakteren geht und lasst auch ja keinen aus, um wirklich alles zu erfahren. Wirklich klasse!

In dunklen Höhlen lauern viele Gefahren. Logisch, oder?In dunklen Höhlen lauern viele Gefahren. Logisch, oder?

Motivierende Aufgaben

Die Entwickler nehmen euch während der Geschichte mehr an die Hand, es besteht nicht die Gefahr, dass sich das Spiel in der Größe der Welt verliert. Und das ist eigentlich kaum zu glauben, schließlich ist die Spielwelt im zweiten Teil fast doppelt so groß wie im Erstling. Da die Entwickler aber erst nach und nach die Größe von Antaloors durch Inseln öffnen, ist es kaum möglich, dass der rote Faden im Nirgendwo landet.

Den Entwicklern ist ein weiteres Glanzstück geglückt: Die Welt ist voller Quests und Aufgaben. Sie ist so gefüllt mit Motivation, dass wir uns fast schon erschlagen fühlen. Schließlich wollen wir wirklich alles erleben. Denn auch die Nebenmissionen sind spannend gestaltet und laden euch förmlich dazu ein, sie zu spielen. Reality Pump bekommt die schwierige Mischung zwischen allseits bekannten Lauf-dort-hin-und-töte-dies-Quests und wirklich interessanten Quests grandios hin - eine Mischung, die es immer seltener im Genre gibt, siehe Gothic 4.

Die Grafik lässt jeden Ort erstrahlen. Zauberhaft!Die Grafik lässt jeden Ort erstrahlen. Zauberhaft!

Unendlich viele Zauber

Das vielleicht Beste am ganzen Spiel ist das geniale Magiesystem. Mit Hilfe von Magiekarten, die ihr unterwegs findet oder bei Händlern kauft, lassen sich schier unendlich viele Zauber erstellen. Zunächst bestimmt ihr das Element des Zaubers - Feuer, Wasser, Erde, Luft. Jetzt könnt ihr wählen, welche Art von Zauber es sein soll - Geschoss, Strahl, beschwörbares Wesen und noch viel mehr. Weitere Modifikationen folgen sobald - Flächenschaden beim Aufprall, automatische Zielsuche, längere Wirkungsdauer, die Liste lässt sich ewig verlängern. Der Clou ist ja: Ihr könnt alles miteinander kombinieren! Ihr könnt jede noch so kleinste Modifikation mit einer anderen kombinieren, sodass teilweise wahnwitzige Zaubersprüche dabei herauskommen. Das bringt Spaß, das motiviert, das ist endlich mal ein tolles Magiesystem.

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Auch am Nahkampfsystem haben die Entwickler geschraubt. Sinnloses Draufhauen per Klick führt anders als im Vorgänger nicht mehr immer zum Erfolg. Wenn ihr nun etwa als Assassine direkt in den Nahkampf stürmt, bedeutet dieses Vorgehen den sicheren Tod des Heldens. Es ist mehr Taktik gefragt und schlaues Kombinieren eurer Fähigkeiten steht ganz oben auf der Tagesordnung. Bahnbrechend oder innovativ ist es trotzdem nicht - ist ja auch egal, es funktioniert.

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