Test Test PS3 - Seite 2

Einige Texturen sind sehr matschig - die Engine hat ein paar Jahre auf dem Buckel.Einige Texturen sind sehr matschig - die Engine hat ein paar Jahre auf dem Buckel.

Pausenloses Actionfest

Erfrischend ist das Setting des Kalten Krieges durchaus. Zwar ist es gewiss nicht das erste Mal, dass es uns nach Kuba oder Hong Kong verschlägt, aber wie oft wurde schließlich schon der Zweite Weltkrieg behandelt? Eben, viel zu oft. Und von einem fiktionalen Krieg, der in der Gegenwart spielt, wollen wir auch nichts mehr hören, wenn es so miserabel wie bei Medal of Honor umgesetzt wird. Dabei sind die einzelnen Orte sehr detailreich gestaltet:

Treyarch bietet in Sachen Missionsdesign keine Innovationen, im Gegenteil. Sie verlassen sich auf die Tugenden alter Call-of-Duty-Spiele, bieten aber mit den vielen verschiedenen Szenarien genügend Abwechslung. So verschlägt es uns in den vietnamesischen Dschungel, auf Kuba jagen wir Fidel Castro und in Russland fliehen wir aus einem gigantischen Gefängnis.

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In Black Ops ist es zwar auch spürbar, dass sich die Entwickler an vorherigen Teilen bedient haben, aber es ist handwerklich sehr gut gemacht. Sofort kommt ein einmaliges Kriegsgefühl aus, das sich besonders in den ersten Stunden immer mehr zuspitzt. Wenn eine ganze Armee von Japanern einen Stützpunkt der Army angreift entwickelt sich das schnell zu einem pausenlosen Actionfest sondergleichen.

Ihr steuert zeitweise sogar einen Helikopter.Ihr steuert zeitweise sogar einen Helikopter.

Strunzdumme Gegner

Nicht nur die Action begeistert: Es sind die zahlreichen Wendungen der Geschichte. Da erteilt uns John F. Kennedy höchstpersönlich den Auftrag, eine geheime Biowaffe zu finden und urplötzlich richtet ihr eine Waffe auf ihn - doch das war nicht real. Und was steckt eigentlich wirklich hinter der Biowaffe. Treyarch gelingt es geschickt, eine spannende und doch sogleich kluge Story zu erzählen.

Doch die Feinde von Mason sind nicht unbedingt die Klügsten. Wirklich gefährlich wird es nur, wenn sie sich sammeln und in der Gruppe angreifen. Auch die Deckung wird selten genutzt und wenn sie mal genutzt wird, merken sie nicht, dass ihr sie schon längst flankiert habt. Besonders ärgerlich: An bestimmten Stellen kommt einfach eine Gegnerwelle nach der anderen, sobald sich Mason nicht weiter im Level bewegt. Wir standen mehr als zehn Minuten an einer Stelle und es kamen wie aus dem Nichts immer neue Feinde. Ein Punkt, den es seit Jahren bei Call of Duty zu bemängelt gibt und seit jeher nicht behoben wurde.

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