Test Test PS3 Dragon Ball RB2: Auch auf 360 und PS3 wird geprügelt

von Michael Schock (Donnerstag, 11.11.2010 - 11:08 Uhr)

Prügelspiele müssen vor allem bunt und laut sein! Am besten haben die Helden auch noch Zackenhaare und fünfzig Superformen! Wer dieser Ansicht ist, kommt bei Dragon Ball seit jeher auf seine Kosten. Aber was hat der Otto-Normal-Prügelfan davon? Einen Satz schmerzende Augen ...

Held Son-Goku gibt sich die Ehre.Held Son-Goku gibt sich die Ehre.

Für die einen sind sie die Helden der Jugend, für den anderen einer der Gründe für dessen Verfall. Die Anime-Serie Dragon Ball erfreut sich in Fernost anhaltender Beliebtheit und ist seit mehr als einer Dekade auch aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Was als simple Abenteuergeschichte um Affenjungen Son-Goku begann, entwickelte sich aber mit wachsender Popularität zu einem Wirrwarr aus banalen Handlungssträngen und absurden Figuren. Aber Action musste sein, immerhin handelt es sich um einen Shonen-Titel, also ganz auf die Bedürfnisse der heranwachsenden Jungen zugeschnitten: Kämpfe, Superkräfte und ordentlich Klamauk.

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Bei den Spielablegern scheiden sich die Geister. Während Anhänger der Fernsehserie nostalgisch werden und endlich in die bunten Häute ihrer Helden schlüpfen können, fragen sich Neulinge verdutzt, was das alles soll - sein soll, bedeuten soll, ja wie man das überhaupt spielt! Kurze Antwort: wie ein ganz besonders simples Prügelspiel. Das Kämpferfeld von Dragon Ball - Raging Blast 2 wirkt anfangs gigantisch, fast jedes Gesicht aus der Serie, egal ob tragend oder aus einem Nebensatz, findet sich in der Charakterauswahl wieder oder darf freigespielt werden. Damit nicht genug hat jede Figur auch noch diverse Transformationsstufen, die sich vornehmlich, nun ja, durch eine andere Haarfarbe oder Muskulatur definieren. Und natürlich diverse Superkräfte, versteht sich.

Auch Bösewichte wie Freezer sind mit dabei.Auch Bösewichte wie Freezer sind mit dabei.

Geschichten unerwünscht

Im Galaxy Modus dürft ihr euch durch verschieden schwere Mission hindurchprügeln, die von einfachen "Besiege den Gegner" bis komplexen Aufgaben unter Zeitdruck, Verlust der Lebensenergie et cetera variieren. Im Turniermodus stellt ihr euch in Viererschritten den antretenden Gegnern und schließlich dem Endboss. Beiden Modi gemein: Mit jedem Sieg schaltet ihr verschiedene Boni frei, meist mehr oder minder hübsche Grafiken aus Manga und Serie, die im Museum bestaunt werden dürfen, oder erweiterbare Fähigkeiten und Super-Moves. Mit denen kann man dann seinen Lieblingscharakter ausstaffieren, auf dass er noch effektiver in diverse Hintern tritt.

Das Drumherum ist dennoch marginal ausgefallen. Außer einem markigen Spruch vor Kampfbeginn gibt es nichts über die Figuren zu erfahren, Serienneulinge gucken in die Röhre, im Notfall die TV-Röhre, um sich zu informieren. Eine Kampagne oder ähnliches gibt es hier nicht. Dadurch reduziert sich der Kämpferalltag auf schnödes Sammeln von Extras, mit denen man noch mehr Kämpfe und Missionen bestreitet, die zu selbigem führen. Ein großes Ganzes sucht ihr vergebens, Dragon Ball Raging Blast 2 richtet sich an Serienkenner und Komplettisten.

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