Test Test iPhone Infinity Blade: Das schönste Spiel für iPhone

von Redaktioneller Mitarbeiter (Mittwoch, 22.12.2010 - 07:00 Uhr)

Besser als Infinity Blade sieht kein Spiel für iPhone und iPad aus. Doch eine Unreal Engine liefert noch keine Spieltiefe. Und daran mangelt es bei dem Vorzeigespiel.

Große Viecher stellen sich euch in den Weg.Große Viecher stellen sich euch in den Weg.

Dank der Unreal Engine 3 sieht Infinity Blade traumhaft schön aus - in der von uns getesteten iPad-Version ist alles gestochen scharf. Die Macher von Shadow Complex zeigen, was auf dem iPhone und iPad grafisch alles möglich ist. Da können selbst Grafikmonster wie Rage HD oder Eternal Legacy nicht mithalten. Aber gutes Aussehen ist längst nicht alles.

Erkenntlich wird das bei der Geschichte von Infinity Blade. Ein namenloser Held zieht aus, einen namenlosen Gottkönig zu töten - bei ihm angekommen bemerkt der Held allerdings, dass er zu schwach ist. Da diese Eingebung ein bisschen zu spät kommt, bringt ihn der Gottkönig um. 20 Jahre später ist nun sein Sohn dran, den König zu stürzen. Aber auch das gelingt nicht. Er stirbt. Also kommt 20 Jahre später wieder der Sohn des Sohnes des ersten namenlosen Heldes, um den König zu töten. Und wer hätte das gedacht: Auch das geht wieder schief. Zufälligerweise kommt 20 Jahre später wieder der Sohn und ... ihr merkt es schon, oder? Die Geschichte ist wenig einfallsreich und wiederholt sich.

So schön sieht Infinity Blade aus.So schön sieht Infinity Blade aus.

Strunzblöde Handlung

Ihr steigt ins Spiel ein, sobald der erste Held am Gottkönig gescheitert ist. Fortan spielt ihr die Blutlinien - da euer Charakter in der ersten und zweiten und dritten und wahrscheinlich auch vierten Blutlinie zu schwach ist, erlebt ihr immer wieder den gleichen Ablauf samt den gleichen Gegnern. Und das ist auf Dauer sehr öde, auch wenn der Schwierigkeitsgrad mit jeder Blutlinie deutlich steigt. Geschafft ist das Spiel, wenn der Gottkönig besiegt ist.

Sobald euer Held gestorben ist, gehen aber nicht alle Fortschritte verloren. Denn Infinity Blade hat ein gut funktionierendes Rollenspiel-System. Ihr sammelt Erfahrungspunkte und steigt so im Level auf. Auch neue Waffen und Rüstungen stehen euch zur Verfügung, die ihr in einem Geschäft jederzeit kaufen könnt. All diese Fortschritte bleiben nach Ende der Blutlinie erhalten. Das ist bitter nötig, da auch die Gegner immer stärker werden. Motivierend ist dahingehend, dass auch Gegenstände Erfahrungspunkte bekommen. Irgendwann meistert ihr beispielsweise das Schwert - nun ist es noch mächtiger und gewährt einige Boni.

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