Test Trapped Dead: Hirn raus, Spielspaß aus

von Hauke Schweer (17. Dezember 2010)

Trapped Death wäre gerne eine Mischung aus Left 4 Dead und Commandos. Geht das gewagte wie interessante Konzept auf oder geht es doch eher hirnlos zu?

Zombies. Punkt!Zombies. Punkt!

Hirnlose Mode

Zombies sind derzeit, genau wie ihre blutsaugenden Verwandten, absolut en vogue. So wundert es kaum, dass Publisher Headup Games und Entwickler Crenetic die Todgeglaubten aus den Gräbern auferstehen lassen und auf der Modewelle surfen wollen. Doch anstatt wie andere Spielehersteller die metzelnden Monster in Shooter-Manier zu Hackfleisch zu verwursten, geht es in Trapped Dead taktisch zu.

Die Adams laden zum Barbecue. Es gibt Hirn!Die Adams laden zum Barbecue. Es gibt Hirn!

Geister der Vergangenheit

Schon das Introvideo im Comic-Look mit gelayouteten Artworks, Sprechblasen und kultigem Grusel-Ambiente macht deutlich, dass hier tief in der 80er Jahre Trashfilm-Kiste gewühlt wird. Der erste Eindruck verfestigt sich spätestens im ersten Level, das gleichzeitig als Tutorial dient. Wo sonst findet man ein G.A. Romero Hospital?

Reminiszenzen an Altmeister und Großwerke gibt es genügend, die Levels sind liebevoll gestaltet und aufmerksame Beobachter entdecken zahlreiche witzige Details. Allerdings meist in der Nahansicht. Doch dannist zum Spielen leider nicht genügend Überblick geboten, um wirklich sinnvoll einsetzbar zu sein.

Fallen lockern das Spielgeschehen auf.Fallen lockern das Spielgeschehen auf.

Vom Schläger zum Revolverhelden

Schon als Einzelkämpfer ist es hilfreich, möglichst weit vorauszuschauen und Manöver zu planen. Mit mehreren Streitern ist das große Blickfeld logischerweise noch viel wichtiger. Die erste Waffe im Spiel ist stilgerecht eine Baseballkeule, mit der ein unerwartet auftauchender Zombie zu Matsch verarbeitet wird. Schadensangaben über den Köpfen zeigen zwar ab Kampfbeginn auf den ersten Blick an, wie es um uns und die Gegner gestellt ist, rauben jedoch auch einiges an Flair.

Schnell findet ihr eine erste Schusswaffe in Form einer Pistole und lernt, dass sich auch ganze Gegnergruppen als Ziel auswählen lassen, die dann automatisch bekämpft werden. Eine überaus sinnvolle Funktion, die eine Menge Nerven und Mausklicks spart. Für vergnügliche Augenblicke sorgen Hebebühnen und ähnliche Elemente, die sich als Falle verwenden lassen.

Weiter mit: Test Trapped Dead - Seite 2

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