Test Test 360 - Seite 2

Das ist wohl kein Birnbaum, denn er beschießt Spielfigur Rosa und ihre Begleiter-Drohne mit Äpfeln.Das ist wohl kein Birnbaum, denn er beschießt Spielfigur Rosa und ihre Begleiter-Drohne mit Äpfeln.

Ein Punktesystem, das man nicht lieben muss

Selbst Sehbehinderte verwechseln Deathsmiles nicht mit Klassikern wie Gradius 5 oder R-Type Dimensions. Das liegt neben den markanten Protagonistinnen an der Menge an Schüssen. Es tanzen meist mehr Kugeln auf dem Schirm als ihr zählen könnt. "Danmaku" nennen Japaner diese Spielart. Übersetzt bedeutet das "Sperrfeuer" oder "Kugelvorhang". So ergießt sich auch hier elegant Schussformation um Schussformation über das Spielfeld. Mit etwas Routine findet ihr jedoch Maschen und schlüpft durch den Kugelteppich. Fortgeschrittene widmen sich nun der Punktejagd.

Die gestaltet sich holpriger als von Dodonpachi, Mushihimesama Futari und anderen Spielen des Entwicklers gewohnt. Der Spieler sammelt Bonus-Gegenstände, um einen Zähler auf 1.000 zu bringen. Drückt ihr nun die Tasten A und B gleichzeitig, zündet ein Turbo und die Feinde hinterlassen mehr Boni. Jetzt fühlt ihr euch kurz wie Dagobert Duck bei einem Goldbad, während euer Punktekonto wächst. Allerdings lohnt sich diese Aktion nur an bestimmten Stellen. Zu wenigen, wenn man ehrlich ist. Denn auf die zu warten, drosselt den Spielfluss.

"This makes Sense": Ein Sensenmann versucht euch zu filetieren."This makes Sense": Ein Sensenmann versucht euch zu filetieren.

Extrawurst für die deutsche Version

In Japan steht das Spiel bereits seit knapp zwei Jahren in den Läden. Für die Wartezeit entschädigt der Hersteller euch mit mehreren Boni. Zum einen befinden sich zwei zusätzliche Spielmodi direkt auf der Scheibe: Version 1.1. und "Mega Black Label". Zum anderen spendiert die Deluxe Edition eine Musik-CD und eine sogenannte "Desktop Accessory Disc". Neben Musi aus dem Spiel bekommt ihr also Bilder und Windows-Spielereien für euren PC.

Noch eine wichtige Information für Kenner der Materie: Die deutsche Fassung orientiert sich am japanischen Vorbild und nicht an der leicht geänderten amerikanischen Version. Das ist gut. Nichtsdestotrotz gibt es leichte Unterschiede in Bezug auf die Zeitlupen. In der Spielhalle stockte das Original nämlich an einigen Stellen. Teilweise nicht absichtlich, aber für dichte Kugelvorhänge durchaus hilfreich. Man hat sich daher dran gewöhnt und auch Punkte lassen sich ohne nicht direkt vergleichen. Doch das betrifft euch nicht, wenn ihr nur in der eingebauten Online-Rangliste schnüffelt. Die acht Spielabschnitte liefern definitiv alles, was ihr für einen epileptischen Anfall braucht.

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Tags: Onkel Jo   Anime  

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