Vorschau Preview PC Homefront: Wie ein Schlag in die Magengegend

von Henning Ohlsen (25. Februar 2011)

Welche Zutaten braucht es für einen guten Ego-Shooter? Riesiges Waffen-Arsenal: Check! Opulente Explosionen: Check! Haufenweise Gegner, die einem vors Visier rennen: Check! Aber reicht das für den ganz großen Wurf? Wir haben drei Kapitel von Homefront durchgespielt, um es herauszufinden.

Die Koreaner treiben US-Zivilisten zusammen, um sie in ein Arbeitslager zu transportierenDie Koreaner treiben US-Zivilisten zusammen, um sie in ein Arbeitslager zu transportieren

In THQs Baller-Orgie Homefront übernehmt ihr die Rolle von Jacobs, einem US-Piloten, den die Koreaner gefangen halten. Eure Begrüßung in einer kleinen Zelle beginnt entsprechend unerfreulich: Koreanische Schergen schlagen euch ins Gesicht und Unterleib, stoßen euch eine Treppe hinab und verfrachten euch in einen Gefängnisbus. Dieser soll euch in ein Arbeitslager bringen.

Sofort werden Gedanken an die NS-Zeit wach, in der die Nazis ihre Opfer ebenfalls in Konzentrationslager gepfercht haben. Diese Eindrücke erhärten sich, als wir sehen, mit welcher Grausamkeit die Koreaner in Homefront zu Werke gehen: Zivilisten erschießen sie auf offener Straße, Leichen werden mit Baggern in Massengräber geworfen. Bei diesem Einstieg entsteht in der Magengegend ein richtig flaues Gefühl, und Betroffenheit breitet sich aus.

Die Widerstandskämpfer besprechen sich: links Rianna, rechts ConnorDie Widerstandskämpfer besprechen sich: links Rianna, rechts Connor

Retter in Not: "Du bist doch der Pilot"

Während ihr vorm Bildschirm hockt und der stark inszenierten Atmosphäre verfallt, schlägt plötzlich eine Rakete ein und schleudert den Gefangenentransport auf die Seite. Zwei Gestalten klettern in den Bus, greifen euren Arm und schleifen euch aus dem brennenden Wrack. "Du bist doch der Pilot", rufen sie und fordern euch auf, mit ihnen zu flüchten. Unsere Retter, Rianna und Connor, gehören der Widerstandsbewegung an.

Kaum auf den Beinen, drücken sie uns unsere erste Waffe in die Hand. Die Steuerung und der Umgang mit dem Maschinengewehr sind präzise, auch wenn die MGs im normalen Feuermodus stark streuen. Jede Waffe verfügt über einen Zoom, mit dessen Hilfe Jacobs deutlich genauer zielt. Dauerdrücken der linken Maustaste ist aber tabu - sonst trifft kein Schuss.

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