Monster Hunter: Die fünf besten Alternativen - Nummer 4: Demon's Souls

(Special)

Sieht aus wie Rathalos, ist aber der Dämonendrache von Boletaria. Und oft das Letzte, was euer Held sieht.Sieht aus wie Rathalos, ist aber der Dämonendrache von Boletaria. Und oft das Letzte, was euer Held sieht.

Nummer 4: Demon's Souls

Obwohl sich From Softwares Spießrutenlauf Demon's Souls auf PlayStation 3 weniger um das Jagen als um das Gejagtwerden dreht, geben wir ihm den Vorzug gegenüber dem Mitbewerber Lost Planet 2. Die alptraumhafte Reise durch das verfluchte Königreich von Boletaria gilt derzeit als Inbegriff eines zwar bockschweren, aber nie unfairen Rollenspiels mit Action-Kampfsystem.

Gestorben wird hier wesentlich häufiger als in Monster Hunter. Beim Erkunden gigantischer Drachenburgen, von Dämonen bewachter Gefängnisse oder Bergwerksstollen wartet eine Armada heimtückischer Gegner und fieser Fallen darauf, eurem selbsterstellten Krieger das zart flackernde Lebenslicht auszublasen. Einmal verschieden, schlagt ihr euch in geschwächter Seelenform zum nächsten Boss-Kampf durch. Nur ein Sieg über einen Endgegner gewährt euch einen neuen Körper. Doch für wie lange?

Die korrekte Mischung aus Blocks und Angriffen ist wie in Monster Hunter essentiell wichtig.Die korrekte Mischung aus Blocks und Angriffen ist wie in Monster Hunter essentiell wichtig.

Monster-Hunter-Faktor

In Demon's Souls gibt es zwar keine Jagdmissionen, doch wie in Monster Hunter sind alle Spielareale um eine zentrale Basis gruppiert, den so genannten Nexus. Von hier aus brecht ihr auf, um in den fünf weitläufigen Spielwelten eure Kampfkünste zu erproben. Die Steuerung fühlt sich dabei ähnlich simulationslastig an wie in Monster Hunter. Das Tempo der Kämpfe ist nicht sehr hoch, dafür gibt es kaum Hilfestellungen und Fehler bestraft das Spiel gnadenlos.

Wie in Monster Hunter ist die Befriedigung, wenn die eigenen Fähigkeiten nach und nach steigen, umso größer. Wir müssen an dieser Stelle allerdings darauf hinweisen, dass Demon's Souls zwar einen Mehrspieler-Modus bietet, dieser sich aber grundlegend vom gruppenorientierten Ansatz der Monster-Hunter-Reihe unterscheidet. Anstatt gezielt in die Partie eines Freundes einzusteigen, werdet Ihr als körperloses Phantom per Zufallsprinzip mit einem fremden Spieler verbunden.

Monster-Hunter-Faktor: 4 von 5

Weiter mit: Nummer 5: Kaiju Busters

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