Test Shogun 2 - Total War - Seite 3

Der Forschungsbaum ist unterteilt in den Weg des Bushido (Kriegskünste) und des Chi (Diplomatie, Wirtschaft, Bildung).Der Forschungsbaum ist unterteilt in den Weg des Bushido (Kriegskünste) und des Chi (Diplomatie, Wirtschaft, Bildung).

Kreuzzüge in Japan

as Forschungsmenü aus "Empire" wird stilsicher in den "Weg der Künste" umgewandelt. So könnt ihr eure Punkte für gewonnene Schlachten, eingenommene Städte oder besonderen wirtschaftlichen Erfolg entweder in den "Weg des Bushido" oder "Weg des Chi" investieren. Diplomaten vertrauen auf die Macht des Chi, investieren in Bildung und Forschung und entwickeln sich so zur Wirtschaftsmacht, die später ihre Feinde mit riesigen Armeen überrollt. Kämpfen müsst ihr auf jeden Fall, friedlich lässt sich die Hauptstadt Kyoto nämlich nicht einnehmen. Bushido-Krieger setzen voll aufs Militär, haben dafür eventuell kleinere Armeen, aber effektivere, weil diese durch Forschungspunkte mit neuen Waffen wie Katapulten oder gar Steinschlossgewehren und europäischen Großkanonen ausgestattet sind. Für letztere müsst ihr allerdings eure Religion verraten und den Europäern gestatteten in euren Gebieten zu missionieren. Das wiederum hat Aufstände zur Folge, die extrem viel Geld und Truppen kosten.

Ob sich das lohnt? Wir hatten das Gefühl das die Musketiere deutlich unpräziser schießen als Bogenschützen und viel länger nachladen müssen. Die Kanonen hingegen sind sehr mächtig, können aber durch ihre mangelnde Präzision eine Schlacht nicht allein entscheiden. Die Balance passt also!

Die Seegefechte sind deutlich zugänglicher als in "Empire".Die Seegefechte sind deutlich zugänglicher als in "Empire".

Die Seeschlachten: Weniger komplex, aber dennoch spaßig

In den ersten Seeschlachten werdet ihr denken: Och ne, durch den Wegfall der Kanonen verlieren die Kämpfe ja total an Spannung und Komplexität. Das stimmt zwar, ist aber kein Manko. Denn in "Empire" waren die Seeschlachten durch die Abhängigkeit vom Wind und zig verschiedene Geschosstypen extrem frickelig. Die japanischen Boote haben keine Segel, sondern Rudermanschaften, wodurch sich die Schlachten besser planen lassen.

Angenehm strategische Tiefe ergibt sich durch die verschiedenen Schiffstypen, die alle so ihre Vor- und Nachteile haben. Oaktebunen sind die Galeonen der Senguku-Ära, haben allerdings keine Kanonen, sondern eine kleine Armee an Bogenschützen für den Fernkampf und Samurai zum Entern an Bord. Aber auch die kleinen Kobayas und Moris solltet ihr nicht unterschätzen. Die kleinen Bow-Kobayas fackeln mit Brandpfeilen ruck zuck die Riesenpötte des Gegners ab und wer im Forschungsbaum die Mori Firebomb Kobayas freischaltet, bekommt kleine wendige Schiffe, die mit Granaten werfen und mit einem Angriff eine der riesigen Oaktebunen schnell lahm legt. In unserer Testversion trat allerdings immer wieder ein Bug auf, wodurch vom Gegner eingekreiste Schiffe einfach aufgaben, obwohl wir in der Schlacht deutlich die Überhand hatten.

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