Test Darkspore: Spore trifft Diablo, macht es jetzt endlich Spaß?

von Sandra Friedrichs (05. Mai 2011)

Gott zu spielen und Lebewesen zu erschaffen, ist offenbar riskant. Schließlich endet fast jede Geschichte damit, dass die Schöpfung den Verstand verliert, den Forscher tötet und die Weltherrschaft an sich reißen will. Frankenstein, Jurassic Park, Pokémon - Der Film und jetzt auch Darkspore warnen mit erhobenem Zeigefinger vor dem Gottesspiel. Sollten wir euch vielleicht vor Darkspore warnen?

Im Editor könnt ihr eure Geschöpfe mit farbigen Mustern individualisieren.Im Editor könnt ihr eure Geschöpfe mit farbigen Mustern individualisieren.

Das Herzstück von Darkspore ist der Editor aus Vorgänger Spore. Allerdings haben ihn die Entwickler abgespeckt. So könnt ihr das Aussehen der Kreaturen nur im Detail verändern. Klar, ihr habt die Möglichkeit, dem Geschöpf Flügel oder Hörner zu verpassen, doch Größe oder Gesichtszügen könnt ihr nicht festlegen. Doch gerade das übte bei Spore großen Reiz aus.

Ihr werdet den Editor im Übrigen sehr oft betreten. Das liegt nicht nur an den Waffen und Gegenständen, die ihr euren Schützlingen verpassen könnt, sondern auch an der Zahl der Helden. Es finden sich 100 darin, die je einer der fünf Klassen Plasma, Quanten, Nekro, Bio und Cyber angehören. Diese sind wiederum unterteilt in drei Kampfstile: starke Wache, angriffslustige Verwüster und Sturm, ein Fernkämpfer. Theoretisch könnt ihr eure Helden in den 24 Spielabschnitten also wie Unterhosen wechseln. Praktisch werdet ihr das auch tun, denn ihr verbindet nichts mit euren Schöpfungen. Ihr entwickelt euren Helden schließlich nur mit den Rüstungsobjekten weiter, ein Aufleveln findet nicht statt. Ihr indentifiziert euch also kaum mit euren Kreaturen.

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