Special Phänomen Mortal Kombat: Die Spiele, die Filme und die Gewalt (Special)

von Sven Vößing (Donnerstag, 28.04.2011 - 07:00 Uhr)

"Finish him!", oder auf gut Deutsch "Mach ihn alle!" - dieser Spruch aus Mortal Kombat hat sich bei Spielern seit 20 Jahren ins Unterbewusstsein eingebrannt. Tief genug jedenfalls, um in den Alltag Einzug zu halten. Wenn der Chef zum Beispiel die Gehaltserhöhung verweigert oder der Automechaniker ein Vermögen für die "kleine" Reparatur verlangt. Aber wie schafft man es nach so langer Zeit immer noch in den Köpfen zu bleiben?

Leicht zu erkennen: Mortal Kombat auf dem GameBoy.Leicht zu erkennen: Mortal Kombat auf dem GameBoy.

Platzhalter und Lückenfüller - nichts anderes war Mortal Kombat zu Beginn. Die beiden hauptverantwortlichen Entwickler Ed Boon und John Tobias wollen ein paar Monate entwicklungsfreie Zeit überbrücken und hatten die Idee, ein neues Prügelspiel zu entwickeln. Dank des Erfolgs von Street Fighter 2 ist der Zeitpunkt günstig. Trotz eines kleinen Teams und einer Entwicklungszeit von knapp zehn Monaten wollen die Entwickler einen Klon vermeiden. Also verabschiedet man sich vom Comic-Stil des Vorbilds und legt bei der Geschichte den Fokus auf chinesische Mythologie.

Da Hersteller Midway bereits mit anderen Automatenspielen Erfahrung mit digitalisierten Charakteren gesammelt hatte, setzen Boon und Tobias diesen Weg fort. Die beiden verwenden für Mortal Kombat kampferfahrene Schauspieler und zeichnen deren Bewegungen einzeln via Motion Capture auf. Heute Standard, damals ein recht frisches Verfahren. Dies ist der erste Punkt, in dem sich Mortal Kombat von anderen, traditionellen Prügelspielen unterscheidet. Aber der zweite, wesentlichere Punkt sorgt dafür, dass die Reihe heute berühmt und auch berüchtigt ist.

Weiter mit: Virtuelle Hinrichtungen und Medium oder blutig?

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