Test Trackmania Sunrise - Seite 2

Ein RennenEin Rennen

Multiplayer-Modus und Streckeneditor

Immer mehr Bedeutung erlangen auch bei Rennspielen Multiplayer-Modi. Mit den mitgelieferten Streckeneditoren können eigene Levels gebaut werden und man kann diese im Internet mit anderen Spielern tauschen und gegeneinander antreten. Hier knüpft "Trackmania Sunrise" an und stellt genau diese Funktionen zur Verfügung. Der mitgelieferte Editor bietet 400 Elemente und lässt keine Wünsche offen. Mit dem integrierten Media-Tracker kann man dann auch noch "Filmregisseur" spielen. Und das geht so. Nach dem Bau einer Strecke kann man mit dem Media-Tracker an jeweils 3 festgesetzten Punkten (Start, während dem Rennen und im Ziel) "Videos" einbauen. So kann man zum Beispiel zu Beginn des Rennens auf unterschiedliche Art und Weise über die Strecke fliegen. Auch kann man während dem Rennen mit einem platzierten Auslöser eine Zwischensequenz einfügen. So aufgepeppt machen die erstellten Rennstrecken noch mehr her und bestechen nicht nur durch ausgeflippte Ideen, sondern auch durch eine tolle Präsentation. Die selbst erstellten Strecken können dann im Internet ausgetauscht werden. Eine ebenfalls nette Idee ist der "Hot Seat Modus". Analog einem Split-Screen Modus können hier an einem PC bis zu 8 Spieler nacheinander um die beste Zeit kämpfen. Der Mulitplayer-Part sowie der Editor bieten tolle Abwechslung und eine hohe Langzeitmotivation durch neue Herausforderer und Strecken. Toll!

Gleich gehts rundGleich gehts rund

Grafik, Sound und Präsentation

Die grafische Aufmachung von "Trackmania Sunrise" besticht durch ein von mir jetzt mal als "Pop-Grafik" bezeichnetes Design. In 3 verschiedenen Umgebungen (Insel, Küste, Bucht) mit je 4 Tageszeiten passt sich die optische Präsentation ins Gesamtbild ein. Gut soll's aussehen, und nicht unbedingt realistisch; und auch das ist gelungen. Palmen, Buchten und Abenddämmerungen schimmern in satten, phantastischen Farben und man neigt fast dazu anzunehmen, die Programmierer hätten sich das Ziel gesetzt, sich ganz bewusst von der immer besser werdenden Grafik in Rennspielen abzugrenzen. So erinnert mich das Spiel mit den zum Teil grellen Farben was die Optik betrifft an Rennspielklassiker auf Spielhallen-Automaten, bei denen ja neben der Grafik auch Spaß und Geschwindigkeit schon immer im Vordergrund standen. Die 3 verschiedenen Autos können farblich verändert werden, sie entscheiden sich im Fahrverhalten und der Geschwindigkeit erheblich voneinander, lassen sich aber mit etwas Übung sehr gut steuern. Lediglich der Sound kommt etwas schwach daher, aber das ist auch der einzige Punkt, der die Brillanz der ansonsten sehr gelungenen Gesamtpräsentation etwas schmälert.

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