Test Test PC Heroes of Might & Magic 5

von Frank Hinken (26. Mai 2006)

Vier Jahre ist es nun her, als der letzte Teil der Heroes of Might and Magic Serie das Licht der Welt erblickte. Aber die Spieler waren damals nicht glücklich mit dem Spiel. Jetzt hat Ubisoft den fünften Teil der Serie herausgebracht. Was Ubisoft aus dem Spiel gemacht hat und ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat, lest ihr in unserem Review.

Unser Held erkundet die WeltUnser Held erkundet die Welt

Frohe Kunde ereilt das Land

Die Hochzeit der schönen Königin Isabell und dem Prinzen Nicolai steht an. Doch kurz bevor die Trauung vollzogen werden kann, wird die Hochzeitsgesellschaft aus ihren Feierlichkeiten gerissen. Höllenhunde platzen in die Kirche und sprengen die Zeremonie. Prinz Nicolai kann sie zwar besiegen, aber die Kunde der bevorstehenden Invasion der Dämonen lässt ihn an die Front eilen. Die Königin wird ins Hinterland gebracht, um sie dort zu verstecken. Von da aus macht sich Isabell auf den Weg, ihrem Verlobten beizustehen. Das ist der Punkt, an dem der Spieler aktiv ins Geschehen eingreifen kann. Die erste Mission ist zugleich das Tutorial. Hier werden grundlegende Dinge, wie Steuerung, Kameraführung und Interface nahe gebracht. Auch das Anwerben verschiedener Einheiten wird erklärt und die ersten, einfachen Kämpfe wollen absolviert werden. Und schon befindet man sich mitten im Spiel. Der Schwierigkeitsgrad steigt recht schnell an, fast schon zu schnell. So kommt zwar keine Langeweile auf, allerdings ist für ungeübte Spieler der Frustfaktor von Anfang an schon recht hoch, weil manche Stellen unfair schwer sind. Schnell fällt auf, dass sich seit Heroes of Might and Magic 4 einiges getan hat.

Ein Jäger greift anEin Jäger greift an

Gleichstarke Gegner

Ubisoft hat erkannt, dass beim vierten Teil einiges im Argen war. So hat man sich mehr an den dritten Teil gehalten, der als der beste der Heroes Serie gilt, und diesen dezent weiter entwickelt. Das Interface ist sehr aufgeräumt und die wichtigsten Daten wie Rohstoffe, Gold, Einheiten und Minikarte sind auf die Ecken verteilt worden. Die Steuerung der Kamera und der Einheiten funktioniert komplett mit der Maus und geht nach kurzer Eingewöhnungsphase gut von der Hand. Um das Spiel besser zu balancieren hat man die verschiedenen Einheiten der Völker ordentlich unter die Lupe genommen. Das Waldvolk verliert zum Beispiel den Feendrachen und die Phoenix, erhält dafür aber goldene und grüne Drachen. Auch in der Unterwelt wurde ganz schön aufgeräumt. Medusen und Nachmahre werden durch Attentäter, Hexer und dunkle Reiter ausgetauscht. Das alles soll dafür sorgen, dass bestimmte Fraktionen nicht zu stark bzw. zu schwach werden. Jede Figur hat jetzt mindestens eine Spezialfähigkeit oder Spezialattacke. Geister haben eine 50%ige Chance, einem Angriff auszuweichen. Andere Einheiten haben einen Kettenblitz, der von einem Ziel zum nächsten springt.

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