Test Test PC Rage: Schießen wie damals bei Muttern

von David Dieckmann (04. Oktober 2011)

Die Macher von Doom sind zurück: mit einer Prise Rollenspiel und einer offenen Spielwelt. Was dabei herauskommt, ist ein tolles Shooter-Erlebnis mit so mancher Raffinesse. Und das sogar ungeschnitten trotz herumfliegender Köpfe.

Die Welt von Rage: Skurril, abgedreht, karg aber dennoch schön. Die 360-Version sieht fast genauso aus.Die Welt von Rage: Skurril, abgedreht, karg aber dennoch schön. Die 360-Version sieht fast genauso aus.

Der Held aus Rage ist eine Nummer für sich. Kaum aus einem hundertjährigen Schlaf erwacht, rottet er schon Banditenlager aus, fährt Autorennen und sagt der Regierung den Kampf an. Wenn ihr Doom 3 kennt, merkt ihr sofort, dass id Software hier am Werk war. Die Firma ist für stumme Helden und dünne Geschichten bekannt. Allerdings auch und nicht zuletzt für großartige Ego-Shooter. Genau das ist Rage.

Das Szenario erinnert an Borderlands: Eine karge Steppenwelt, abgedrehte Gegner und Handlungsfreiheit stehen auch hier auf dem Programm. Mit Rage trifft id den Puls der Zeit und bringt genau das, was sich wohl viele wünschen: Einen guten Shooter, der sich von Genre-Verwandten wie Battlefield 3 absetzt. Einen Shooter, der zugunsten von Spielspaß jeglichen Realismus links liegen lässt.

Weiter mit: Test Rage - Seite 2

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