Test Test PS3 Never Dead: Mit dem Kopf durch die Wand

von Jonas Boss (23. Februar 2012)

Jagd auf Zombies zu machen ist ein altbekanntes Spielthema. Selbst als Zombie zu agieren weniger. In Never Dead tut ihr genau das.

Held Bryce in Aktion. Mit Kippe im Mundwinkel, versteht sich.Held Bryce in Aktion. Mit Kippe im Mundwinkel, versteht sich.

Zu Beginn von Never Dead lernt ihr den Protagonisten Bryce Boltzmann als einen auf Hochglanz polierten Helden kennen. Zusammen mit seiner Frau betätigt er sich als Dämonenjäger.

Zeitsprung: 500 Jahre später hat sich das Bild gewandelt. Ein Dämon hat Bryce verflucht und er ist nun ein zynischer Alkoholiker wie er im Buche steht. Mit seiner neuen Partnerin Arcadia macht der Antiheld Jagd auf fiese Dämonen.

Dieses Video zu Never Dead schon gesehen?

Allerdings nicht mehr auf eigene Faust, sondern für die Behörde NADA - die "National Anti Deamon Agency". Also für eine nationale Behörde zur Bekämpfung von Dämonen.

Dies allein würde natürlich nicht reichen um ein wahnwitziges Spiel im Stile von Bayonetta zu schaffen. Um dem Ganzen noch ein wenig Würze zu verleihen, spendiert Entwickler Konami (unter anderem Entwickler von Silent Hill - Downpour) Bryce ein Dasein als unsterblicher Zombie.

Fliegende Körperteile und gierige Noppen-Kugeln

Dass Bryce unsterblich ist, zieht natürlich eine logische Frage nach sich: Wie könnt ihr überhaupt verlieren? Hier kommt die besondere Eigenschaft des Spiels zum Tragen: Bryce zerfällt jedes Mal in seine einzelnen Körperteile, wenn er zu viel Schaden nimmt.

Dieses Bild zeigt Bryce in Aktion.Dieses Bild zeigt Bryce in Aktion.

Wenn dies geschieht, müsst ihr als abgetrennter Kopf herumrollen und Bryce's Körperteile wieder einsammeln. Seid ihr dabei zu langsam, werdet ihr von einem so genannten "Grandbaby" gegessen - im Prinzip eine winzige, weiße Kugel mit Noppen.

Um dies zu verhindern, müsst ihr ein Minispiel gewinnen. Außerdem besteht die Möglichkeit euch selbst zu verstümmeln, um kleinere Rätsel zu lösen oder Gegner abzulenken. Diese Rätsel fallen jedoch viel zu einfach aus.

Selten müsst ihr überhaupt nachdenken um eine der Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel steht mitten im Raum eine Wippe, die auf eine andere Ebene führt.

Wie kommt ihr da nun drüber? Die Lösung: Kopf abreißen und ein bißchen bowlen. Nicht gerade kreativ oder gar spaßig.

Weiter mit: Monotonie, Gute Ideen, schlechte Umsetzung, Fakten und Meinung

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