Test Test 3DS Tekken 3D: 80 Eisenfäuste für ein Halleluja

von Thomas Nickel (23. Februar 2012)

Kampfspiel-Fans mit 3DS brauchen sich nicht über wenig Spielefutter beschweren. Nach Super Street Fighter IV und Dead or Alive: Dimensions kommt mit Tekken 3D eine weitere Kultserie.

In Bezug auf die Bewegungen stehen die Figuren ihren HD- Vorbildern in kaum etwas nach.In Bezug auf die Bewegungen stehen die Figuren ihren HD- Vorbildern in kaum etwas nach.

Mit Tekken 3D erscheint nach vielen Jahren nun die zweite Tekken-Episode exklusiv auf einer tragbaren Nintendo-Konsole. Der erste Ableger, Tekken Advance für den Game Boy Advance, war noch ein eher schwaches 2D-Abbild des damals aktuellen Tekken 3. Tekken 3D muss sich hingegen nicht vor den größeren Konsolenbrüdern verstecken.

Tekken 3D - Prime Edition basiert grafisch und spielerisch auf der letzten HD-Episode Tekken 6. Lediglich Handkanten-Opa Heihachi Mishima wurde einer konsequenten Verjüngungskur unterzogen. Sonst bleibt in der Tekken-Welt alles beim Alten.

Jedem Arm und jedem Bein ist einer der vier Knöpfe zugeordnet, das Drücken zweier davon gleichzeitig löst Griffe oder andere Spezialmanöver aus. Neu ist der Einsatz des Touchscreens: Bis zu vier Aktionen könnt ihr auf diesen legen. Egal, ob es sich dabei um einen einfachen Konter oder eine lange Zehnerkombo handelt.

Flüssig und Dreidimensional

Insgesamt geben sich im Spiel 40 Figuren die Ehre. 41 sogar, wenn ihr Kumas optische Variante Panda mit einrechnet. Diese Figuren hauen sich wie immer Füße und Fäuste um die Ohren. So lange, bis die Energieleiste zur Neige geht.

Typisch für Tekken sind die Lichteffekte bei Treffern.Typisch für Tekken sind die Lichteffekte bei Treffern.

Der 3D-Effekt ist dabei rein kosmetischer Natur und beeinflusst die Spielbarkeit nicht. Die Bildrate bleibt stets bei stabilen 60 Bildern pro Sekunde und ist damit herrlich flüssig.

Zum Vergleich: Dead or Alive - Dimensions musste bei eingeschaltetem Tiefeneffekt noch auf 30 Bilder pro Sekunde runterbremsen.

Man sieht also, dass die Tekken-Entwickler die Hardware gut im Griff haben. Allerdings müssen auch sie ein Zugeständnis machen: Spielt ihr online oder lokal gegeneinander, dann wird der 3D-Effekt zugunsten eines flüssigen Spielablaufs komplett ausgeschaltet.

Wenig Angebot für Solo-Spieler

Leider spart Tekken 3D auch an anderer Stelle: Als Einzelspieler beschleicht euch das Gefühl, zu wenig vom Spiel geboten zu bekommen. Vor allem der klassische Arcade-Modus mit Endgegner und individuellem Abspann glänzt durch Abwesenheit.

Die Animationen sind teilweise herrlich dynamisch.Die Animationen sind teilweise herrlich dynamisch.

Ihr könnt zwar auf Zeit spielen oder euch eine Rangliste emporkämpfen, wer aber wenig Interesse am Kampf gegen menschliche Gegner hat, wird enttäuscht sein.

Schade, da bot das bereits erwähnte Dead or Alive - Dimensions schon weit mehr. Dafür wird der Street Pass unterstützt. In bester Panini-Manier sammelt ihr hier kleine Bildchen mit Motiven aus der ganzen Tekken-Geschichte.

Manche bekommt ihr für gute Leistungen im Kampf, andere erhaltet ihr, wenn ihr unterwegs andere Tekken-3D-Spieler trefft. Spektakulär ist das zwar nicht, aber doch eine nette Zugabe.

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