Test Test PS3 Yakuza - Dead Souls: Zombie-Apokalypse mitten in Tokio

von Thomas Stuchlik (13. April 2012)

Die Yakuza-Serie von Sega gilt als das japanische GTA. Jetzt bekämpft ihr dort Zombies statt Verbrecher. Ein Stilwechsel, wie er blutiger kaum sein könnte.

Für eine Handvoll Yen: Diese glorreichen Vier spielen die Hauptrolle.Für eine Handvoll Yen: Diese glorreichen Vier spielen die Hauptrolle.

Normalerweise hat die Unterwelt der Yakuza mit Zombies so viel am Hut, wie Japaner mit westlichen Spielen (siehe auch der Blickpunkt "Yakuza, das japanische GTA-Phänomen"). Doch mit Yakuza - Dead Souls geben die Entwickler von Sega dem allgegenwärtigen Zombie-Trend nach und lassen sabbernde Untote inmitten der altbekannten Szenerie einfallen.

Auf den ersten Blick präsentiert sich das Stadtviertel Kamurocho wie immer: Passanten flanieren durch die Fußgängerzone vorbei an Restaurants, Sega-Spielhallen und Kaufhäusern.

Doch als der schon in Yakuza 4 spielbare Geldleiher Shun Akiyama seine Moneten eintreiben will, kommt's zum Undenkbaren. Zombies machen Stadtteile unsicher und infizieren jeden unbescholtenen Passanten.

Kurzum springt das Militär ein und riegelt die verseuchten Bereiche mit riesigen Stahlbarrieren ab. Doch das reicht bei weitem nicht. Mit vier spielbaren Charakteren und zahlreichen Ballermännern schiesst ihr euch durch die Zombiemassen in der Sperrzone.

Ballern bis die Schwarte kracht

Anders als die Untoten in Resident Evil 5 sind die lahmen Zombies in Dead Souls keine echte Herausforderung. Dank Pistole und unendlich Munition knallt ihr die Burschen reihenweise über den Haufen.

Trotz unendlich Munition solltet ihr Gegner auf Distanz halten.Trotz unendlich Munition solltet ihr Gegner auf Distanz halten.

Mehr Probleme verursachen da schon fliegende Zeitgenossen und riesige Giganten, die massig Kugeln einstecken. Zudem erschweren Skateboard-Untote und kreischende Zombiefrauen euer Bildschirmleben. Letztere locken nämlich immer wieder Untote an.

Kennt ihr noch den Waffenhändler aus Teil 4? Selbiger versorgt euch auch diesmal mit neuen Wummen und Aufrüstungen. Dazu müsst ihr nur seinen mobilen Transporter finden.

Bei den Ballerorgien füllt ihr außerdem eure sogenannte Heat-Leiste auf, um zur Spezialattacke auszuholen. Per Dreieck-Taste visiert ihr automatisch Ölfässer oder Gasleitungen in der Umgebung an. Mit nur einer Kugel und korrektem Tastendruck gehen herumstehende Zombies umgehend in Flammen auf.

Aufsammelbare Zweitwaffen wie Golfschläger, Flammenwerfer und Kettensägen sorgen für die Extraportion Zombiespaß. Ein wenig mehr Taktik und Feuerkraft benötigen dagegen sporadisch auftretende Bossgegner.

Weiter mit: Schwächen bei Kamera und Steuerung, Drei weitere Spielfiguren, Fakten und Meinung

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