Test Tera - Die Klassen, Die Aufgaben

Klassen: Brecher, Schaden oder Heilung?

Nach der Rassenwahl entscheidet ihr euch für eine der 8 angebotenen Klassen, die in die 3 Bereiche "Brecher, Schadensklasse und Heiler" unterteilt sind. Obwohl beispielsweise ein Krieger in anderen Online-Rollenspielen stumpf vor dem Gegner steht und sich verdreschen lässt, springt und rollt ihr euch in Tera durch die Gegend. Mit den dynamischen Block- und Ausweichfunktionen simuliert ihr so einen realen Kampf.

Durch das dynamische Kampfsystem wird jedes Gruppenspiel zur Herausforderung.Durch das dynamische Kampfsystem wird jedes Gruppenspiel zur Herausforderung.

Diese Spielweise ist anstrengend, aber auch deutlich spaßiger und unterhaltsamer als es der normale "Tank" aus anderen Rollenspielen wäre. Wie bereits erwähnt, müsst ihr in Tera außerdem gut zielen. Denn sonst kann es sein, dass eure Gegner dem Schwerthieb oder Zauber schlichtweg ausweichen.

  • Krieger: Zwei Waffen schwingender "Tank" einer Gruppe, der viel Schaden einsteckt.
  • Lanzer: Schild, Lanze und schwere Rüstung - der klassische Beschützer einer Gruppe.
  • Mystiker: Begleiter-Klasse, die Gegner mit Magie in Grund und Boden zaubert und die Gruppe außerdem durch indirekte Heilung schützt.
  • Priester: Der Heiler, der euch vom Boden aufkratzt und mit Schilden, einzelnen und Gruppen-Heilungen am Leben hält.
  • Berserker: Schwer gerüsteter und langsam zuschlagender Axtkämpfer, der mit seiner Zweihandwaffe mordsmäßig Schaden anrichtet.
  • Zerstörer: Mit einem Zweihandschwert und leichter Rüstung ausgestattet.
  • Bogenschütze: Ein Fernkämpfer, der Gegner aus der Ferne angreift, Fallen aufstellt und andere Tricks (Gifte, Ausweichen und mehr) im Gepäck hat.
  • Zauberer: Schwache Rüstung, jedoch jede Menge Fernkampf-Magie unter dem Hintern.

Kein ewiges Abschlachten - zahlreiche Aufgaben warten auf euch

Da Tera auf den ersten Blick an das Asia-Online-Rollenspiel Aion erinnert, stellt sich die Frage nach stundenlangem sogenannten Asia-Grinding. Das bedeutet, dass der Spieler gewisse Stufenabschnitte des Charakters mit dem Töten von immer gleichen Monstern verbringen muss.

Zwar gibt es genügend Aufgaben in Tera, diese sind jedoch nicht gerade abwechslungsreich gestaltet.Zwar gibt es genügend Aufgaben in Tera, diese sind jedoch nicht gerade abwechslungsreich gestaltet.

Denn entweder sind zu wenige Aufgaben vorhanden oder die Erfahrungspunkte-Balance ist noch nicht stimmig. Tera bietet dem Spieler jedoch jede Menge Abwechslung in Form von mehreren tausend Aufgaben und distanziert sich von Anfang an vom "Asia Grinder".

Während unseres Tests konnten wir die hohe Missions-Dichte bestätigen und hatten nie das Gefühl, dass wir Zeiten mit sinnlosem Geschnetzel überbrücken müssten.

Jedoch sind die Aufgaben etwas unkreativ gestaltet und im Anfangs-Bereich wenig herausfordernd. Im Bereich der Aufgaben fehlt es definitiv an Detailverliebtheit.

Tera erinnert leider stark an die an typischen "Sammel dies, bring jenes und erledige das"-Aufgaben aus anderen Online-Rollenspielen.

Weiter mit: Nebenbeschäftigungen, Fazit und Wertung

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