Test Starhawk: Revolverheld im Weltraum

von Marius Nied (17. Mai 2012)

Ihr steht auf eine Mischung aus Ego- und Weltraum-Shooter, garniert mit einer Prise Echtzeittaktik? Dann ist Starhawk euer Spiel.

Der Ort des Geschehens: Ein recht trostloser Minenplanet, der ein wenig an den Wüstenplaneten Tatooine aus Star Wars erinnert. Scharen von Gegnern stürmen auf euch zu, völlig ungeschützt erwartet ihr aus der Verfolgerperspektive, dass euch die Mutanten erreichen.

Moment. Völlig ungeschützt? Nein, im PS3-exklsuiven Starhawk seid ihr den Gegnern nicht schutzlos ausgeliefert. Im Gegensatz zu anderen Shootern wie Medal of Honor oder Resistance 3 errichtet ihr mit wenigen Knopfdrücken eure eigenen Verteidigungsanlagen.

Innerhalb weniger Augenblicke stehen euren Feinden Mauern oder Geschütztürme gegenüber. Wer richtig klug ist, positioniert die Anlagen so, dass den Gegner im wahrsten Sinne des Wortes die Decke auf den Kopf fällt.

Doch woher kommen diese massiven Teile? Sie fallen vom Himmel. Das hört sich zugegebenermaßen nicht sehr plausibel an, erklärt sich aber aus der Geschichte des Spiels. Zumindest teilweise.

Die Geschichte: Rift-Energie ist Ursache und Lösung

Das wichtigste Stichwort des Spiels: Die sogenannte Rift-Energie. Gewissermaßen die Ursache und Lösung aller Probleme.

Emmett ballert und baut nicht nur, er besitzt auch ein Messer. Und er benutzt es ...Emmett ballert und baut nicht nur, er besitzt auch ein Messer. Und er benutzt es ...

Wieso die Ursache? Held Emmet Graves wurde als Kind von der Rift-Energie infiziert. Das erklärt, wieso durch seine Adern die grüne Energie fließt. Aber er hat Glück gehabt. Normalerweise verwandeln sich mit der Rift-Energie in Kontakt gekommene Menschen in Mutanten.

Genau das ist seinem Bruder Logan passiert, den Emmet nun vom Antlitz des Planeten tilgen muss. Das ist allerdings nicht Emmets einzige Aufgabe. Er muss ebenfalls die gefährlichen, aber profitablen Rift-Quellen vor gierigen Siedlern - sogenannten Rifters - und Mutanten zu schützen.

Die Lösung: Wiederum die Rift-Energie, die Emmet hilft, die Quellen zu verteidigen. Beispielsweise indem er besagte Mauern und Geschütztürme zu ihrer Verteidigung errichtet.

Auf Emmets Kommando werfen im Orbit schwebende Raumschiffe diese Anlagen ab. Dabei spielt die Rift-Energie eine wichtige Rolle. Welche genau das ist, macht die Geschichte leider nicht deutlich.

Die Kämpfe: Zu Boden und in der Luft

Bei Starhawk handelt es sich zwar nicht um einen direkten Nachfolger des Mehrspieler-Shooters Warhawk, aber ein gewaltiger Einfluss ist nicht zu leugnen. Wie in Warhawk geht es auch in Starhawk nicht nur am Boden zur Sache.

Allerlei Vehikel kommen im Kampf zum Einsatz.Allerlei Vehikel kommen im Kampf zum Einsatz.

Emmet verlässt zeitweise das wildwest-artige Szenario auf dem Planeten Dust, das ein wenig an Halo - Reach und durch Vehikel und Echtzeittaktik an Command & Conquer - Renegade erinnert.

Mithilfe des namensgebenden Hawks, einer Art Transformer, der sich von einem Roboter in ein Raumschiff verwandeln kann, schwingt er sich in die Lüfte. Dort kommt es zu actionreichen Weltraumschlachten. Dadurch ist für genügend Abwechslung gesorgt.

Aber auch während der Bodengefechte könnt ihr den Hawk nutzen. Außerdem könnt ihr im Laufe des Spiels mittels der Rift-Energie einen Panzer, sowie Vehikel in der Art eines Jet-Skis konstruieren.

Weiter mit: Der Mehrspieler-Modus, Fakten und Meinung

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