Test Game of Thrones 2012 - Taktische Kämpfe mit wenig Unterhaltungswert

Darf es noch etwas komplizierter sein?

Das Spiel beginnt folgendermaßen: Ihr wisst noch nicht, worum es geht. Und schon sollt ihr euch für eine von drei Klassen entscheiden: Angreifer, Verteidiger oder Ausgewogen. Je nach Wahl, stehen euch nur bestimmte Waffen, Rüstungen und Fähigkeiten zur Verfügung.

Ihr könnt euren Charakter mit unterschiedlichen Waffen und Rüstungen bewaffnen.Ihr könnt euren Charakter mit unterschiedlichen Waffen und Rüstungen bewaffnen.

Wollt ihr lieber der Nahkämpfer sein? Oder aus der Distanz mit Pfeil und Bogen hantieren wie zum Beispiel auch in The Elder Scrolls 5 - Skyrim? Das Problem an der Sache ist die grenzenlose Vielfalt. Die Verzweigung der Fähigkeiten könnt ihr euch wie einen Baum vorstellen.

An jedem Ast hängen viele kleine Ästchen, daran wiederum noch kleinere Ästchen. Am Anfang blickt ihr überhaupt nicht durch - ihr fühlt euch vom Spiel mit euren Entscheidungen allein gelassen, der Frust wächst.

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Nach der komplizierten Entscheidungsphase geht es dann endlich los - denkt ihr. Doch zunächst müsst ihr Zwischensequenzen gucken, Entscheidungen mit unabsehbaren Folgen in Dialogen treffen und zwischen den Gesprächen sogar unzählige Ladezeiten ertragen.

Taktische Kämpfe mit wenig Unterhaltungswert

Die Kämpfe bieten viele Angriffsmöglichkeiten. Ihr könnt mehrere Gegner gleichzeitig attackieren oder euch nur auf einen konzentrieren und dabei Schwert- und Axtangriffe mit Abwehrfunktionen abwechseln.

In den Kämpfen könnt ihr mehrere Gegner gleichzeitig attackieren oder euch nur auf einen konzentrieren.In den Kämpfen könnt ihr mehrere Gegner gleichzeitig attackieren oder euch nur auf einen konzentrieren.

In der Regel läuft es so ab: Ihr drückt die Schultertaste, um das Spiel in Zeitlupe laufen zu lassen. Während die Gegner näher kommen, plant ihr euren Angriff.

Ihr wechselt zwischen euren Charakteren, teilt ihnen drei spezifische Attacken zu und lasst dann die Schultertaste los. Nach euren Schwerthieben wartet ihr, bis sich eure Angriffsenergie wieder aufgeladen hat. In der Zwischenzeit fügen euch die Gegner Schaden zu.

Im Grunde reduziert sich aber alles auf drei Manöver, die euch immer zum Sieg führen. Schlagt die bösen Buben nieder und lasst sie bluten.

Davor oder danach schützt ihr euch mit eurem Schild oder eurer Rüstung. Besonders schlimm: Stirbt einer eurer Charaktere im Kampf, seid ihr nicht in der Lage, einen früheren Speicherpunkt zu laden. Da heißt es warten, bis alle tot sind.

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Valarr
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