Test Tony Hawk's Pro Skater: Ein Skate-Opa kehrt zurück

von Philip Ulc (23. Juli 2012)

Tony Hawk war der König des Skateboardens - in der Halfpipe und in einer immens erfolgreichen Videospielreihe. Die will es nach einigen Flops jetzt mit Tony Hawks Pro Skater HD noch einmal wissen.

Im Vergleich: oben die aufgebohrte HD-Version, unten das 13 Jahre alte Original.Im Vergleich: oben die aufgebohrte HD-Version, unten das 13 Jahre alte Original.

Tony Hawk ist der Skater-Superstar der 90er-Jahre und der Inbegriff für Trendsport-Videospiele. Die ersten drei Teile seiner Videospielreihe verkauften sich besser als Konzerttickets für Justin Bieber heutzutage.

Mit Tony Hawks Pro Skater HD kommen jetzt die sieben besten Levels aus Tony Hawks Skateboarding und Tony Hawks Pro Skater 2 als Download in einer Sammlung für 15 Euro. Weitere Strecken aus Tony Hawks Pro Skater 3 wollen die Entwickler nachgereichen - zum Paketpreis von 5 Euro.

Das Wichtigste vorab: Activision ändert an der Spielmechanik nichts. Das ist gut so. In für heutige Standards kleinen Umgebungen findet und sammelt ihr Objekte (zum Beispiel die berühmten Buchstaben S-K-A-T-E) und geht auf Punktejagd.

Die Bedienung ist weiterhin simpel. Per Knopfdruck vollführt ihr Flip-Tricks, Verrenkungen in der Luft oder rutscht mit eurem Rollbrett über Geländer (Slides).

Die Steuerung leicht und doch warten hunderte Tricks auf euch - inklusive Spezialmanöver, die ihr freischaltet. Mit der realitätsnahen Steuerung aus EAs Skate hat Tony Hawk nichts am Hut.

Schneller 100 Prozent erreichen

An der grundlegenden Steuerung ändert Activision wie gesagt nichts, ergänzt das Bewegungs-Repertoire aber um den Manual. Damit verbindet ihr Tricks zu Kombinationen, indem ihr auf einer Achse fahrt. Den Manual kennt ihr eigentlich seit Teil 2, ist jetzt aber auch in den ersten Levels verfügbar.

Die Auflösung ist hochgeschraubt, dafür sind die Areale karg texturiert.Die Auflösung ist hochgeschraubt, dafür sind die Areale karg texturiert.

Der Revert, mit dem ihr hohe Sprünge (Airs) in Kombos einbaut, fehlt - Activison wird dieses Manöver aber vermutlich nachrreichen.

Die sieben Karten sind übrigens nicht 1:1 umgesetzt. Kleine Unterschiede im Kurs machen die Levels nun runder. Ansonsten sind die kleinen Geheimnisse die gleichen geblieben: Slidet im "Hangar" beispielsweise über die Rotorblätter des Hubschraubers, um ein neues Areal zu öffnen.

Die beste Neuerung ist ein Karte, die ihr im Menü aufruft. Dort sind alle Missionsziele und alle Fundorte der versteckten Objekte eingezeichnet. Super für alle Spieler, die nach den begehrten "100 Prozent" streben. Noch besser wäre es gewesen, wenn Activision den aktuellen Standort mit eingezeichnet hätte und sich die Karte vergrößern ließe.

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