Test Test PS3 PES 2013: Wieder keine Bundesliga, trotzdem klasse

von Jens-Magnus Krause (19. September 2012)

Konami legt im neuen Pro Evolution Soccer den Fokus auf Verbesserungen in der Spielmechanik. Das Ergebnis ist ein feinfühliges und tiefgehendes Spielerlebnis, das jedoch nicht komplett überzeugt.

Superstar Cristiano Ronaldo ist in PES 2013 ähnlich dribbel- und schussstark wie in echt.Superstar Cristiano Ronaldo ist in PES 2013 ähnlich dribbel- und schussstark wie in echt.

Pro Evolution Soccer 2013 erscheint bereits eine Woche vor der Konkurrenz Fifa 13 - das war bei den beiden Serien schon lange nicht mehr so. Diese Geschwindigkeit haben die Entwickler aber nicht auf den Platz übertragen.

In den Arenen fällt das verlangsamte Spieltempo auf dem Rasen auf. Und es fühlt sich richtig an. Denn dadurch könnt ihr eure Dribblings, Pässe und Schüsse zeitlich ruhiger und genauer als im Vorgänger ausführen.

Zusätzlich gefällt die erhöhte Reaktionszeit der Kicker. Die lassen sich bereits während der Ballannahme steuern und nicht mehr nur danach. Was gleichzeitig aber auch auffällt: Das Annehmen ist heimtückischer. Spielt ihr eure Pässe zu fest, können eure Mitspieler die Bälle schwer kontrollieren.

Dem schafft wiederum die "Dynamic First Touch"-Funktion Abhilfe. Dahinter verbirgt sich die dynamische Ballannahme: Euer Spieler muss die Pille nicht erst anstoppen - er kann sie im Lauf annehmen und verwerten.

Möglichkeiten zur Spielgestaltung

Aus der direkten Steuerung ergeben sich für euch neue Optionen im Aufbauspiel: Ihr könnt bewusst das Tempo aus dem Spiel nehmen und gezielte Pässe in die Breite spielen. Danach setzt ihr euch in einem Zweikampf mit dem rechten Stick bei gedrückter Schultertaste durch.

Gomez und Özil für Deutschland: Die DFB-Spieler sind komplett lizenziert enthalten.Gomez und Özil für Deutschland: Die DFB-Spieler sind komplett lizenziert enthalten.

Jetzt geht es schnell: Mit einem Doppelpass und Bällen in den freien Raum stürmt ihr nach vorne und sucht den Abschluss. Ihr habt also die Wahl: Seid ihr der Mittelfeld-Stratege, der das Spiel bestimmend verlangsamt und nach Lücken Ausschau hält? Oder wollt ihr "englisch" mit Geschwindigkeit nach vorne preschen?

Für welche Variante ihr euch auch entscheidet: Eure computer-gesteuerten Mitspieler agieren aktiver als in Pro Evolution Soccer 2012. In der Verteidigung macht der Computer Räume eng und versucht, Pässe abzufangen.

Im Angriff hingegen bieten sich die Flügelstürmer für Pässe in den Lauf an oder hinterlaufen euch, um anspielbar zu bleiben. Das funktioniert prima.

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