Test Test PS3 Medal of Honor - Warfighter: Gelingt die Aufholjagd?

von Lukas Löhr (Donnerstag, 01.11.2012 - 08:00 Uhr)

Medal of Honor - Warfighter sollte groß sein. Es sollte realitätsnah sein. Es sollte besser sein als Call of Duty. Aber wie gut ist den Machern das gelungen?

Vom Wasser aus infiltriert ihr den Hafen um eine Waffenlieferung zu sabotieren.Vom Wasser aus infiltriert ihr den Hafen um eine Waffenlieferung zu sabotieren.

Die Scheinwerfer der Containerschiffe spiegeln sich im dunklen Wasser. Wie bei Rambo taucht euer Kopf langsam aus dem Wasser auf. Die Wache am Ufer dreht euch den Rücken zu. Erst stehend, Sekunden später liegt sie am Boden.

Ihr und euer computergesteuerter Kollege schleicht weiter zu den Docks. Eine kleine Sprengladung an einem Lastwagen soll die geladene Waffenlieferung verpuffen lassen. In der folgenden Aufregung wollt ihr ungesehen verschwinden.

BOOOOM! Plötzlich steht der ganze Hafen in Flammen. Kräne fallen um, Container rauschen euch um die Ohren. So viel zur Heimlichkeit. Wie konnte ein so kleiner Zündsatz so viel Zerstörung anrichten?

Die Frage könnt ihr euch beantworten wenn ihr nicht mehr unter Beschuss seid! Zuerst schießt ihr aber den Hubschrauber mit dem zufällig direkt vor euren Füßen liegenden Raketenwerfer ab. Medal of Honor - Warfighter beginnt auf jeden Fall mit einem Knall. Michael Bay wäre stolz.

Generischer Einzelspieler

Viel mehr als Knallerei findet ihr aber nicht. Wenn ihr nicht gerade von einer Deckung zur nächsten sprintet und hinter Mauern aufploppende Terroristen-Köpfe wie Plastikenten auf dem Jahrmarkt abschießt, hakt ihr alles auf der "Gehört in jedes moderne Schießspiel"-Liste ab.

Die Verfolgung im Auto macht Spaß, zieht sich aber ein wenig in die Länge.Die Verfolgung im Auto macht Spaß, zieht sich aber ein wenig in die Länge.

Sniper-Sektion, Verfolgungs-Mission, Fahrzeug-Abschnitt, mit schweren Geschützen aus einem Helikopter schießen und die Pseudo-Schleich-Mission. Das alles, bis auf wenige Ausnahmen, so generisch, dass es schon fast langweilt.

Eine der erwähnenswerten Ausnahmen sind die Sektionen im Auto. Hier sitzt ihr in der Ego-Perspektive selbst am Steuer. Zunächst verfolgt ihr einen Bösewicht und versucht ihn von der Straße zu schieben, in einer späteren Mission flieht ihr selbst.

Da das Grafik-Gerüst Frostbite Engine auch Autorennen kann (siehe Need for Speed - The Run), lässt es sich wunderbar fahren und bietet Abwechslung. Allerdings haben die Entwickler das ein wenig überreizt. Denn wenn ihr nach 15 Minuten immer noch über eine vorgegebene Strecke von einem gescripteten Ereignis zum nächsten zuckelt, hört der Spaß langsam auf.

Weiter mit: Flache Geschichte mit wenig Realitätsnähe

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