Test Test PS3 - Aufwärmen, Frust, lernen

Aufwärmen, Frust, lernen

Nicht nur durch die Steuerung bedingt, bietet euch der Entwickler klassische Prügelkost. Es gibt im Verlaufe des Spiels weder neue Angriffsmöglichkeiten, noch neue Waffen. Außerdem könnt ihr eure Gesundheitsleiste nicht vergrößern - was alles dafür sorgen soll, dem Titel eine faire Balance zu verpassen. Gerade auch dann, wenn ein Neuling gegen einen Profi mit Level 50 antritt.

Der Kern des Spiels ist der spaßige Mehrspielermodus via Internet - optional leider nicht im Splitscreen.Der Kern des Spiels ist der spaßige Mehrspielermodus via Internet - optional leider nicht im Splitscreen.

Das ist natürlich die Theorie. Und so sehen eure ersten Erfahrungen vermutlich anders, wahrscheinlich unbefriedigend aus. Besonders die erfahrenen Spieler aus Japan - dort ist das Spiel bereits im Herbst vergangenen Jahres erschienen - entpuppen sich via Internet als echte Könner und anfängliche Spielverderber. Es dauert eine Weile, mit einem Charakter die besten Angriffsmöglichkeiten herauszufinden. Besonders ein mächtiger Einstieg in einen Kampf ist die Grundlage für einen späteren Sieg.

In den Gegenständen liegt die Kunst

Falls euch eure Gegner anfangs von links nach rechts und wieder zurück prügeln, nutzt diese Zeit, um euch einige Tricks abzuschauen. So lernt ihr, mit welchen herumliegenden oder herumstehenden Gegenständen ihr eurem Gegner den größten Schaden zufügen könnt. Kämpft ihr nämlich nur mit euren Fäusten, könnt ihr eure Kontrahenten zwar besiegen - aber die fetten Punkte gibt es nur, wenn ihr auch mit Autoreifen und Laternen in Kombination angreift. Dadurch multipliziert sich euer Punktestand, bis euch einer der Gegner trifft. Und das passiert bei insgesamt 16 Spielern via Internet relativ häufig.

Ohne Training geht nix: Wer die Kombos seines Charakters nicht beherrscht, kriegt ordenltich auf die Zwölf.Ohne Training geht nix: Wer die Kombos seines Charakters nicht beherrscht, kriegt ordenltich auf die Zwölf.

Bei den Spielmodi bedienen sich die Entwickler dem Genre der Ego-Shooter: von den Solo- und Team-Deatchmatches oder objektbasierten Spielmodi wie "Capture the Flag", funktionieren einige besser als andere. So kann es passieren, dass ihr bei 16 Leuten auf dem Bildschirm eure eigene Figur kaum noch erkennt - und für eine Schlagkombination fehlen schlichtweg Platz und Zeit.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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