Test Test PC - Darstellung, Fakten und Meinung

Grafik und Ton eher mittelmäßig

Auch visuell und akustisch ist Omerta - City of Gangsters kein Überflieger. Wo die Zwischensequenzen im comic-artigen Film-Noir-Stil durchaus ihren Charme haben und einen guten ersten Eindruck liefern, enttäuscht das eigentliche Spiel dann eher.

In Omerta sehen viele Häuser absolut gleich aus.In Omerta sehen viele Häuser absolut gleich aus.

Die Stadtkarte von Atlantic City etwa wirkt lieblos und uninspiriert und die Stadtteile selbst sind jedes Mal gleich langweilig gestaltet. Zwar rühmt sich Omerta - City of Gangsters damit, echte Gebäude und Orte in Atlantic City originalgetreu nachgebaut zu haben, doch der Gesamteindruck verbessert sich dadurch nicht.

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Die Stadt wirkt ausgestorben und grau. Die typischen Wolkenkratzer einer amerikanischen Großstadt könnt ihr hier lange suchen. Obwohl Omerta - City of Gangsters in einer Zeit des Überflusses und der wilden Ausschweifungen spielt, wirkt Atlantic City stets leblos und trist.

Lediglich die Musik reißt euch etwas aus dem immer gleichen Trott. Sie hat den "Swing" der wilden 20er Jahre, dudelt aber auch nur stetig im Hintergrund. Die Synchronisation ist an und für sich passend umgesetzt und gibt die Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere stimmig wieder, allerdings fehlt eine Handlung und ein Umfeld, in dem sich die Sprecher hätten voll entfalten können.

Außerdem geht vollkommen das Gefühl verloren, in Omerta - City of Gangsters etwas erreicht zu haben. Das Spiel springt nach erfolgreich abgeschlossener Mission einfach wieder zur Stadtkarte. Hier hätten die Entwickler ähnlich stimmungsvolle Zwischensequenzen einfügen können, wie zu Beginn des Spiels.

Fakten:

  • stimmige Einleitungssequenz
  • passende Musikuntermalung
  • langweiliges Umherklicken, um Aufträge durchzuführen
  • kleine Karten mit wenig Abwechslung
  • uninspiriertes Kampfsystem mit logischen Macken
  • trostlose, ausgestorbene Städte
  • kein Gefühl, ein Gangster-Oberhaupt zu sein
  • erhältlich für PC und Xbox 360

Bewertung von Christine Donath

Mein erster Eindruck von Omerta - City of Gangsters fiel eigentlich gar nicht mal so schlecht aus. Gute Musik, nette Synchronisation, interessante Gestaltung. Doch die dünne Handlung, die holprige Spielmechanik und das langweilige Umherklicken haben schnell ihr Übriges getan, um mir den Spielspaß zu verderben. Dazu kommt ein viel zu seichter Schwierigkeitsgrad.

Dabei hätten die Entwickler aus dem Hintergrund der 20er Jahre wirklich etwas herausholen können. Mehr Details im Stadtbild, ernstzunehmende Gegner wie die Polizei oder rivalisierende Banden hätten dem Ganzen gut getan. Es wäre vielleicht ein Gefühl von Gefahr und strategischem Denken herausgekommen und kein sinnloses Herumgeklicke.

Schade, der Hintergrund reizte mich durchaus und die Charaktere hatten durchaus ihren Charme mit ihrer eigenen Persönlichkeit. Letzten Endes scheitert das Spiel nicht an den Ideen, sondern an deren Umsetzung.

52

spieletipps meint: Langweilige Aufbau-Simulation, die den Charme der 20er Jahre nicht einfangen kann. Hier seid ihr eher Immobilienmakler ein Gangsterboss.

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