Test Test PS3 - Zwei lineare Vorgehensweisen

Der Bewegungssensor - lebenswichtig und nervig zugleich

Um eure Isolation noch drastischer darzustellen, sollte ursprünglich auf jegliche Anzeigen im Spiel verzichten. Nur der Bewegungssensor sollte euch helfen. Letztlich entschieden sich die Entwickler aufgrund leichterer Zugänglichkeit aber gegen die Einschränkung.

Eure Mission: Das Verschwinden von Ellen Ripley, der Hauptdarstellerin der Film-Quadrologie, untersuchen.Eure Mission: Das Verschwinden von Ellen Ripley, der Hauptdarstellerin der Film-Quadrologie, untersuchen.

Der Bewegungssensor zeigt euch per Druck auf die linke Schultertaste in einem 180°-Winkel Freunde, Missionsziele und auch Feinde an. Das Teil funktioniert wie ein Sonar und pingt in regelmäßigen Abständen auch so. Rote Pfeile zeigen euch zusätzlich an, wenn sich ein Alien hinter euch befindet.

Der Bewegungssensor funktioniert in der Regel gut, allerdings bringt dieses Werkzeug auch zwei Schwachstellen mit sich - was aber wiederum die Spannung steigert.

Der Sensor zeigt euch nicht an, ob sich ein Feind über euch, unter euch oder auf selber Höhe befindet. Wir erinnern uns: Aliens lieben es, an Decken herumzukrabbeln.

Zwei lineare Vorgehensweisen

Gerade zu Beginn fesselt euch das Spiel mit den stetig per Funk mitgeteilten Missionszielen. Auf Dauer könnt ihr die augenscheinliche Missionsvielfalt aber auf zwei Abläufe herunterbrechen: Im Ersten erledigt ihr auf dem Weg von A nach B in geskripteten Action-Szenen à la Call of Duty plötzlich von überall her auftauchende Gegner-Wellen.

Aufgrund vieler brutaler Szenen ist das Spiel nur für Erwachsene geeignet.Aufgrund vieler brutaler Szenen ist das Spiel nur für Erwachsene geeignet.

Im Letzteren müsst ihr jeweils eure aktuelle Position gegenüber den Aliens unter anderem mit Geschütztürmen behaupten - während einer eurer Team-Kameraden beispielsweise eine Tür knackt.

Besonders schade: Viele Action-Szenen wie das Klettern an einer abreißenden Raumschiff-Brücke laufen als Zwischensequenz ab. Hand anlegen dürft ihr hier nicht.

In der Einzelspieler-Kampagne seid ihr mal alleine unterwegs, mal bildet ihr eine Mannschaft aus vier Kameraden.

Reine Gefühlssache

Eure Gesundheitsleiste regeneriert sich in Phasen, eine Panzerung schützt euch zusätzlich. Mit einer Pistole, Schrotflinte, Pulsgewehr oder Flammenwerfer setzt ihr euch den Aliens zur Wehr.

Die Aliens sind flink und daher nicht immer leicht zu treffen.Die Aliens sind flink und daher nicht immer leicht zu treffen.

Im Verlaufe des Spiels sammelt ihr Erfahrungspunkte und wertet damit Waffen und Charakter-Aussehen auf. Doch das Level-System präsentiert sich nüchterner und daher weniger motivierend als in Borderlands 2.

Richtig Freude kommt bei den originalgetreu nachgebildeten Waffen mit dem Flammenwerfer auf, weil ihr die flinken Aliens damit am besten erwischt. Weniger gut ist das Waffen-Gefühl als solches.

In Call of Duty - Modern Warfare 3 fühlen sich gezielt eingesetzte Vibrationen danach an, dass ihr eine schwere Waffe haltet. In Aliens - Colonial Marines gleichen die Vibrationen bei Schüssen dagegen einem Unfall aus Mario Kart Wii.

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Tags: Science-Fiction   Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus  

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