Test Test 3DS Castlevania - Mirror of Fate: Drei Generationen auf 3DS

von Thomas Nickel (05. März 2013)

Bevor Mercury Steam ihre Interpretation von Castlevania vollenden, veröffentlichen sie noch Castlevania - Lords of Shadow - Mirror of Fate. Das spielt zwischen Lords of Shadow und Lords of Shadow 2.

Mit Skeletten kennt Trevor Belmont kein Erbarmen.Mit Skeletten kennt Trevor Belmont kein Erbarmen.

Ein einsamer Recke kämpft sich durch ein gruseliges Gemäuer voller Ungeheuer, um am Ende Graf Dracula, den Herrn der Finsternis, zur Strecke zu bringen. In Sachen Grundvoraussetzungen unterscheidet sich das neue Castlevania - Mirror of Fate kaum vom Ur-Castlevania auf NES.

Doch seit den 8Bit-Tagen hat sich viel getan. Aus einem kleinen braunen Fleck haben sich drei agile Polygon-Helden entwickelt, aus einem simplen Peitschenschlag ellenlange Angriffskombos und Draculas ehemals so pixeliges Schloss ist im Jahre 2013 ein grauses Polygon-Gemäuer.

Mirror of Fate beginnt viele Jahre nach den Ereignissen von Castlevania - Lords of Shadow und behält trotz des Wechsels zur klassischen Seitenansicht viele von dessen zentralen Mechanismen bei: Vor allem das kombolastige Kampfsystem kommt hier erneut zum Einsatz.

An der Gestaltung hat sich dagegen viel geändert: Fühlte sich das erste Lords of Shadow oft eher wie ein Ableger von Der Herr der Ringe an, setzt die 3DS-Episode jetzt auf das volle Spukschloss-Flair.

Forschen, rätseln, kämpfen

Mit Simon Belmont, Alucard und Trevor Belmont macht ihr die Hallen von Draculas Schloss unsicher. Ihr springt über Lücken im Gemäuer und klettert Wände hinauf, schwingt mithilfe eures Kampfkreuzes über gähnende Abgründe und löst gelegentlich auch mal ein kleines Rätsel.

Anfangs schlüpft ihr kurz in die rote Rüstung von Gabriel Belmont.Anfangs schlüpft ihr kurz in die rote Rüstung von Gabriel Belmont.

Ihr schiebt Kisten, setzt Magie ein oder ihr legt Schalter um. Eine Karte auf dem unteren Bildschirm zeigt euch stets euer nächstes Ziel an, so übersichtlich wie in den DS-Episoden ist sie allerdings nicht.

Auf eurem Weg durch Draculas Schloss bekommt ihr es immer wieder mit Gegnern in allen Größen, Formen und Farben zu tun. Skelette, Fischmenschen, Werwölfe und Messer-Marionetten bekämpft ihr mit langen Schlagserien, klugem Einsatz von Magie und begrenzt verfügbaren Extrawaffen. Regelmäßig steigt ihr einen Level auf und erlernt dabei neue Manöver, die euch im Kampf gegen die monströsen Schlossbewohner helfen.

In mal mehr und mal weniger gut versteckten Kisten findet ihr wertvolle Gegenstände, die eure Lebensenergie und euren Magie-Vorrat erweitern. Und spätestens, wenn ihr diese Kisten durch wildes Knopf-Gehämmer öffnet, dann fühlt ihr euch frappierend an den Grummel-Griechen Kratos erinnert.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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