Test God of War - Ascension: Kratos setzt wieder auf Pixelblut

von Thomas Nickel (07. März 2013)

Kratos packt im neuen God of War wieder die Kettenklingen aus, wütet quer durch die griechische Mythologie und lockt sogar noch mit Mehrspieler-Modi.

Dieser Axt-Elefant ruft nicht mehr lange "Tööröö".Dieser Axt-Elefant ruft nicht mehr lange "Tööröö".

Nach God of War 3 sollte angeblich alles vorbei sein sollen. Die Geschichte von Kratos war zu Ende erzählt, im Grunde war da nichts mehr hinzuzufügen. Doch im Hause Sony mag man den Wüterich mit den Tattoos und der Glatze (und das Geld, das God of War einspielt) wohl doch zu gerne und schickt ihn jetzt doch noch in ein neues Abenteuer auf der PlayStation 3.

Dieses Video zu GoW Ascension schon gesehen?

Dabei gehen die Entwickler aus Santa Monica ähnlich vor wie bei den PSP-Episoden. Die Ereignisse von God of War - Ascension spielen vor der chronologisch bisher frühesten Episode God of War - Chains of Olympus. Genauer gesagt: Zehn Jahre vor dem ersten God of War.

God of War - Ascension erzählt von Kratos Bruch mit Kriegsgott Ares und dem daraus folgenden Ärger mit den Furien. Doch was genau erwartet euch?

Schlächter gegen Furien

Kratos ist verzweifelt: Sein Herr Ares hat ihn betrogen und ohne es zu merken Frau und Tochter von Kratos getötet. Doch in der griechischen Mythologie ist es nicht so einfach, den Pakt mit einem Gott wie Ares zu brechen - wer so etwas wagt, bekommt es mit den Furien zu tun. Die sind es dann auch, die Kratos im furiosen Auftakt des Spiels das Leben schwer machen.

Die Furien sind ganz schön hässlich geraten. Gut so!Die Furien sind ganz schön hässlich geraten. Gut so!

Kratos kämpft sich durch das lebende Gefängnis im und auf dem Körper des Hecatonchiers Aegaeon, einem Riesen mit 100 Armen. Ihr kommt als Spieler aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles bewegt sich, ständig verformt sich die Umgebung und die unzähligen Hände des gequälten Giganten werden zu Monstern, die grotesker kaum sein könnten und es natürlich auf Kratos abgesehen haben. Selten hatte ein Spiel einen grafisch so spektakulären Auftakt. Und doch macht sich ein leicht fader Beigeschmack bemerkbar ...

Hacken und sich als Zuschauer zurücklehnen

Kratos metzelt sich wie schon in den mittlerweile fünf Vorgängern ebenso wuchtig wie elegant durch seine Gegner, verbindet schnelle und harte Attacken zu langen Kombinationen und setzt seit neudings auch herumliegende Waffen wie Wurfspeere, Keulen, Schwerter oder Schleudern mit durchschlagendem Erfolg ein.

Kratos zeigt dem Feind, wo der Hammer hängt.Kratos zeigt dem Feind, wo der Hammer hängt.

Kleine Gegner werden da schon gerne mal in einem Nahkampfangriff zerrissen und wie immer gebt ihr geschwächten Ungeheuern in Reaktionstest den Rest, bei denen ihr bestimmte Tasten drücken sollt. Die Tötungssequenzen sind brutal wie eh und je und spotten mal wieder jeder Beschreibung. Kratos schneidet etwa einem Zyklopen den virtuellen Bauch auf, so dass seine Rippen zu sehen sind und die Innereien rausfallen. Trotzdem, irgendwie kennt man das alles mittlerweile schon.

Die Entwickler haben das Kampfsystem zwar etwas überarbeitet, trotzdem macht Kratos immer noch so ziemlich das Gleiche wie schon im ersten Teil auf der PS2. Während gerade auf dem riesigen Hekatonchier die Hölle losbricht, bleibt Kratos oft nichts anderes, als mit den üblichen Kombos Kleinvieh zu erlegen oder eben in schnellen Reaktionstests mal eben ein paar Knöpfe zu drücken - in den spektakulärsten Szenen seid ihr kein Akteur, sondern ein Zuschauer.

Weiter mit: Das zuckende Elefantenhirn

Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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