Test Injustice - Freischaltbares, gute Grafik und Meinung

Viel freischaltbares Material

Die ganze Kämpferei hat natürlich einen Sinn. Ihr erhaltet nämlich sogenannte Arsenal-Schlüssel und Zugriffskarten. Die gebt ihr in den Archiven für allerlei Spielkram aus.

Für jeden Charakter gibt es alternative Kostüme. Hier zeigt sich Superman in seinem Regime-Kostüm.Für jeden Charakter gibt es alternative Kostüme. Hier zeigt sich Superman in seinem Regime-Kostüm.

So bekommt ihr Zugriff auf:

  • erhöhte Erfahrung
  • neue Kategorien für den "Kämpfe"-Modus
  • Konzeptzeichnungen
  • Musikstücke
  • Hintergründe
  • Kostüme

Zudem bekommt ihr neue Hintergründe, Symbole und Porträts für eure Heldenkarte. Die zeigt euren Spielfortschritt in Online-Partien an.

Überzeugende Grafik, enttäuschende Synchronisation

In puncto Grafik spielt Injustice im oberen Segment. Die Kämpfe sind schön, die Kostüme detailliert und die Arenen machen auch einiges her. Besonders positiv ist der nahtlose Übergang zwischen den Auseinandersetzungen.

In diesem Spiel ist nicht nur Catwoman schön.In diesem Spiel ist nicht nur Catwoman schön.

Habt ihr euren Gegner in den Boden gerammt, folgt immer ein kleines Filmchen, das die Geschichte weitererzählt. Dadurch habt ihr quasi nie Ladezeiten - es sei denn ihr sterbt, wobei ihr in solch einem Fall auch nur wenige Sekunden wartet.

Dieses Video zu Injustice schon gesehen?

Die Synchronisation ist nicht ganz so gelungen. David Nathan, der Batman seine Stimme in Batman - Arkham City sowie den Batman-Filmen leiht, kommt beispielsweise nicht zum Einsatz.

In der deutschen Version ist das Gesprochene zudem nicht immer lippensynchron. Stellt ihr die Menuführung eurer Konsole um, kommt ihr allerdings auch in den Genuss der englischen Sprachausgabe.

Fakten:

  • beschäftigt sich mit den Superhelden und Schurken von DC Comics
  • 24 spielbare Charaktere, darunter Superman, Batman, Joker und Green Lantern
  • Kampagne dauert etwa acht Stunden
  • kaum Ladezeiten durch toll inszenierte Filmsequenzen
  • relativ simples Kampfsystem
  • Grafik überzeugt durch scharfe Texturen und viele Details
  • Sprachausgabe ist von Konsoleneinstellung abhängig
  • erscheint am 19. April für PS3, Xbox 360 und Wii U

Meinung von Malte Eichelbaum

Injustice macht vieles richtig, aber nicht alles. Schon am Anfang stört, dass alle Charaktere freigeschaltet sind. In anderen Kampfspielen besteht der Reiz darin alle Kämpfer freizuschalten. Schließlich möchte jeder Spieler eine Belohnung für die schweißtreibenden Kämpfe haben.

Für Neueinsteiger ist die Geschichte schwer nachzuvollziehen. Gegen Ende schlüsselt sich alles auf, allerdings solltet ihr jede Filmsequenz aufmerksam mitverfolgen, da ihr sonst komplett den Faden verliert. Die Kampfmechanik hat mir indes gut gefallen. Die Anzahl der Spezialfähigkeiten ist überschaubar. Zudem lassen sich die meisten einfach ausführen.

Alles in allem kann sich Injustice sehen lassen. Wer Prügelspiele mag und zudem Comicbücher liest, hat sicherlich seinen Spaß.

79

meint: Gut inszenierte Superhelden-Prügelei, die an mancher Stelle die Liebe zum Detail vermissen lässt.

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Tags: Singleplayer   Fantasy  

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