Test Star Trek: Im Weltraum nichts Neues

von Thomas Stuchlik (10. Mai 2013)

Star Trek lädt euch ein, dorthin zu gehen, wo noch nie ein Mensch gewesen ist. Dass damit auch Spielspaßabgründe gemeint sind, konnte jedoch keiner ahnen.

Spock und James Kirk erleben ein neues Abenteuer zwischen den Kinofilmen.Spock und James Kirk erleben ein neues Abenteuer zwischen den Kinofilmen.

Das Star-Trek-Universum, kurz nach den Ereignissen des letzten Kinofilms: Um eine neue Heimat zu finden, entwickeln die Vulkanier die Helios-Maschine, die Risse im Raum-Zeit-Gefüge ziehen kann. Blöderweise attackieren genau dann die fiesen Gorn die Forschungsstation und klauen den ominösen Apparat.

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Doch die Rettung in Form des Raumschiffs Enterprise naht. In der Rolle von Kirk oder Spock nehmt ihr flugs die Verfolgung auf. Zu Spielbeginn von Star Trek habt ihr die Qual der Wahl zwischen den beiden Helden. In der folgenden neunstündigen Kampagne dürft ihr den Hauptdarsteller aber nur bei erneuter Kapitelwahl wechseln.

Entwickler Digital Extremes setzt genau wie Resident Evil 6 konsequent auf einen Koop-Modus. Ihr seid immer zu zweit unterwegs - entweder mit einem Computerpartner, am geteilten Bildschirm mit einem Kumpel oder online. Wobei keine der Möglichkeiten so recht überzeugt: Der Computerkollege stellt sich vor allem später strohdumm an, am geteilten Bildschirm gibt's zu wenig Übersicht und online kämpft ihr mit beständigen Serverproblemen.

Nicht vergessen: Wer mehr über 40 Jahre Star Trek wissen will, darf nicht den Rückblick auf die Seriengeschichte verpassen!

Faszinierend lahm

Auf Raumstationen, Sternenbasen, Höhlensystemen und Planeten erlebt ihr Außeneinsätze nach altbackenem Strickmuster. Ständige Ballereien mit den Gorn verlangen nämlich nach guter Deckung.

Aus der Deckung bekämpft ihr massenhaft Gorn-Außerirdische.Aus der Deckung bekämpft ihr massenhaft Gorn-Außerirdische.

Doch anders als in der Folge "Ganz neue Dimensionen" der klassischen Star-Trek-Serie (wo die Gorn Premiere feiern) erweist sich die Rasse hier nicht nur als agiler und aggressiver Gegner. Nein, sie infiziert auch andere Lebewesen, um sie zu besessenen Mördern zu machen.

Dennoch stellen sich die Gegner dämlich an, wenn es darum geht, Deckung zu finden. Oft genug verstecken sie sich vergeblich hinter zu kleinen Objekten, was sie zu Kanonenfutter degradiert. Mit eurer Phaser-Standardwaffe oder aufsammelbaren Lasergewehren ballert ihr einfach auf alles was sich bewegt.

Anfangs wirkt der Spielablauf noch wie ein mäßiger Mass Effect-Klon, doch leider gesellen sich bald nervige Suchaufgaben dazu. Diese bringen euch dank verwinkelter Areale mit Sackgassen schnell zur Verzweiflung. Weitaus angenehmer verlaufen da die eingestreuten Weltraumeinsätze im Raumanzug, in der ihr "nur" mit wechselnder Schwerkraft kämpft.

Weiter mit: Das dynamische Duo

Inhalt

Tags: Singleplayer   Koop-Modus   Splitscreen   Science-Fiction  

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