Vorschau Preview PS3 Der Puppenspieler: Sony lässt die Puppen tanzen

von Sandra Friedrichs (Donnerstag, 18.07.2013 - 10:00 Uhr)

Kasperletheater sind langweilig? Weit gefehlt! Der Puppenspieler für PS3 macht Mario und Co. Konkurrenz und schickt seinen kopflosen Protagonisten im Stil eines Hüpfspiels durch mehrere Akte.

Der Entwickler Gavin Moore freut sich auf die Veröffentlichung seines Videospiels.Der Entwickler Gavin Moore freut sich auf die Veröffentlichung seines Videospiels.

Alle Spiele sind langweilig! Das denkt zumindest der Sohn von Gavin Moore. Nichts könnte den Vater so sehr treffen wie dieser Satz, denn er ist Spieleentwickler bei den Sony Japan Studios. Welches Spiel könnte seinem Sohn gefallen? Ein Spiel für seinen Sohn soll bunt sein, sich laufend verändern, den Spieler zum Lachen bringen und Spaß machen. Eine leichte Aufgabe, oder? spieletipps hat Herrn Moore in Hamburg getroffen und das Ergebnis Probe gespielt.

Entstanden aus diesen Vorgaben ist Der Puppenspieler, bisher bekannt unter dem englischen Namen The Pupeteer. Es handelt sich um ein Theatervideospiel, das sich innerhalb von zehn Minuten immer wieder verändert und ein wenig an Little Big Planet erinnert.

Was, ein Kasperletheater soll nun das Videospiel schlechthin sein? Kasper und Co. waren vielleicht als Grundschüler toll, aber was wollen Erwachsene damit? Ihr könnt beruhigt sein, Puppenspieler bietet euch mehr als tanzende Puppen in knalligen Kostümen. Das Spiel erzählt sogar eine düstere Geschichte, die alle Generationen unterhalten kann.

Kopflos durch ein Theaterstück

Als Gutenachtgeschichte taugt Der Puppenspieler kaum. Eher bekommt ein Kind Albträume als dabei ruhig einzuschlafen.

Ein Bär klaut einer Göttin die wertvollsten Gegenstände der Welt, einen schwarzen Mondstein und eine magische Schere. Damit ernennt er sich selbst zum Mond-Bärenkönig und zerstört daraufhin den weißen Mondstein. Die Welt steht kurz vor dem Verfall, doch der Bär macht weiter. Nicht einmal vor Kindern macht er Halt. Er steckt ihre Seelen in Puppen und lässt von ihnen das Schloss bewachen.

Ein kleiner Junge namens Kurato hat ihn aber besonders verärgert. Um seinen Ärger wortwörtlich runterzuschlucken, beißt er ihm den hölzernen Kopf ab und wirft ihn in die Tiefen des Schlosses. Kopflos und ohne Wissen, was hier eigentlich vor sich geht, muss Kurato sich in der Welt zurecht und einen Weg nach Hause finden.

Tim Burton lässt grüßen

Aber er bleibt nicht lange allein. Eine Hexe hilft Kurato, sich in der Welt zurechtzufinden. Er soll sich einfach andere Köpfe auf seinen Holzpuppenkörper aufsetzen.

Kurato räumt bewaffnet mit einer Schere die Welt auf.Kurato räumt bewaffnet mit einer Schere die Welt auf.

Hamburger, Skelett- oder auch Fischköpfe geben Kurato Lebensenergie, um sein Abenteuer zu bestreiten. Auf seinem Weg stiehlt er dem König die magische Schere, mit dem ihr die zwölf Generäle und letztlich auch den Bär besiegen könnt.

Die Geschichte könnte aus der Feder Tim Burtons stammen. Wer sonst erzählt eine Kindergeschichte, in der düstere Wesen ihr Unheil treiben? Ein Skelett übernimmt in Nightmare Before Christmas etwa Weihnachten oder eine Geisterbraut bringt in Corpse Bride einen Bräutigam wider Willen ins Reich der Toten.

Massentauglich sind die Filme nicht und genauso wenig ist es dieses Spiel. Die Geschichte ist trotzdem erfrischend im gewohnten Einheitsbrei von Kriegen, Liebesgeschichten und Detektiven.

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