Test Test PS3 Splinter Cell - Blacklist: Endlich zurück zu den Wurzeln!

von Jens-Magnus Krause (Freitag, 16.08.2013 - 09:00 Uhr)

Sam Fisher ist zurück und besinnt sich auf seine Wurzeln: Im sechsten Teil der Serie erhält er die im Vorgänger noch weggefallenen Fähigkeiten zurück - und das gefällt mit Sicherheit nicht nur altgedienten Serienanhängern.

In Splinter Cell - Blacklist ist wieder sparsames und kluges Vorgehen angesagt. Denn die Pistole verfügt nicht mehr über unendlich viel Munition.In Splinter Cell - Blacklist ist wieder sparsames und kluges Vorgehen angesagt. Denn die Pistole verfügt nicht mehr über unendlich viel Munition.

Oberflächlich betrachtet ist Splinter Cell - Blacklist kein wirkliches Innovationswunder. Zum Glück! Denn dank der Erfahrung aus jahrelanger Verknüpfung von Schleich- und Kampfeinlagen erreicht die Serie mit diesem Ableger ihren Höhepunkt. Und sorgt gleichzeitig für einen würdevollen Abschied von der aktuellen Konsolengeneration.

Das gelingt Entwickler Ubisoft Toronto nicht etwa aufgrund einschneidender Veränderungen der Spielmechanik und unzähliger Neuerungen. Im Gegenteil: Dosiert eingesetzte Detailveränderungen in Anlehnung an Splinter Cell - Chaos Theory machen aus Blacklist ein rundes Spiel - ganz nach dem Motto "Von allem nur das Beste".

Die positive Rückentwicklung gegenüber dem Vorgänger Splinter Cell - Conviction lässt sich leicht verdeutlichen: Der sichtlich gealterte Sam Fisher kann endlich wieder bewusstlose oder tote Bösewichter in dunkle Ecken zerren und dort verstecken. Des Weiteren ist die Pistolenmunition begrenzt und kann euch ausgehen.

Noch dazu habt ihr wieder in jedem Nahkampf die Wahl, ob ihr eure Gegner in den Tod oder in die Ohnmacht schicken wollt. Kurzum: Wer möchte, kann das Spiel theoretisch ohne großes Aufsehen oder Morden beenden. Damit ist die beinahe schon nostalgische Zeit des Schleichens zurück!

Der Weltenbummler Fisher kommt weit herum

Zu Beginn zeigt euch das Spiel in einer Zwischensequenz, worum es geht: Terroristen, die sich selbst als "Engineers" bezeichnen, nehmen die amerikanische Luftwaffen-Basis Anderson ein und drohen mit weiteren Angriffen wie Bombenanschlägen, Trinkwasserverseuchung oder der Beseitigung von amerikanischen Geheimagenten.

Per futuristisch inszeniertem "SMI" (Strategic Mission Interface) planen Sam und Grim den nächsten Einsatz der Fourth-Echelon-Einheit.Per futuristisch inszeniertem "SMI" (Strategic Mission Interface) planen Sam und Grim den nächsten Einsatz der Fourth-Echelon-Einheit.

Ein Mal pro Woche schlagen sie zu und arbeiten dabei die nacheinander auf der sogenannten Blacklist eingetragenen Ziele ab. Es sei denn, die Amerikaner ziehen ihre Truppen aus all den Krisengebieten dieser Welt ab.

Wie es das Klischee verlangt, veranlasst die US-Präsidentin umgehend die Gründung einer Spezialeinheit namens Fourth Echelon. Der Kopf der Gruppe ist Sam Fisher und er versucht Anschlag um Anschlag zu verhindern.

Im technisch bestens bestückten Flugzeug-Prototypen Paladin plant ihr eure nächsten Schritte und erhaltet Unterstützung von Kommunikationschefin Grim, dem durchgedrehten Informationstechniker Charlie, dem CIA-Agenten Isaac und - jetzt kommt es - von eurem ehemaligen Gegenspieler Andriy Kobin.

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