Test Payday 2: Einer für alle, alle für einen

von Jens-Magnus Krause (21. August 2013)

In Payday 2 überfallt ihr wie in bekannten Filmen mit bis zu vier Spielern Banken, Juweliere und Diskotheken. Professionelle Planungsphase, Clownsmasken und brutaler Waffeneinsatz inklusive.

Gemeinsam schießt ihr euch den Weg aus dem Tresorraum zum Fluchtwagen frei. Das sieht teilweise leichter aus, als es ist.Gemeinsam schießt ihr euch den Weg aus dem Tresorraum zum Fluchtwagen frei. Das sieht teilweise leichter aus, als es ist.

In Payday 2 gelten die gleichen Regeln wie bei einem echten Banküberfall. Wählt ihr euren Verbrecher-Trupp gut aus, greift ein Zahnrad in das andere und am Ende bekommt jeder seinen wohlverdienten Anteil der Beute. Lasst ihr aber dagegen einen Anfänger die wichtigste Aufgabe eines Überfalls übernehmen - das Geld zu stehlen, während ihr die Geiseln in Schach haltet - habt ihr die Rückfahrkarte ins Gefängnis bereits gezogen.

Wie die meisten Koop-Spiele ist auch Payday 2 nur so gut, wie die Spieler, mit denen ihr die krummen Dinger durchzieht. Getreu dem Motto: Eine Einheit ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.

Aber wenn sich jeder involvierte Spieler an seine Rolle und die damit verbundenen Aufgaben hält, bietet das Spiel jede Menge Belohnungen in Form von Erfahrungspunkten, spannenden Überfällen und intensiven Stellungskriegen mit der anrückenden Polizei.

Einzeln beobachten, gemeinsam zuschlagen

Der Koop-Modus mit bis zu vier Spielern ist der spielerische Kern von Payday 2. Das liegt ganz einfach daran, dass die vorhandenen Mechaniken und Funktionen wunderbar ineinandergreifen. So verbirgt sich beispielsweise hinter dem als Crime.Net betitelten Koop-Modus eine interaktive Karte.

Habt ihr das Objekt der Begierde lang genug ausspioniert, setzt ihr auf Knopfdruck die Masken auf und ihr zieht euren Raubzug durch.Habt ihr das Objekt der Begierde lang genug ausspioniert, setzt ihr auf Knopfdruck die Masken auf und ihr zieht euren Raubzug durch.

Auf dieser wählt ihr eure nächste Mission aus und verbündet euch kurzerhand mit bis zu drei Gefährten auf der ganzen Welt. Mitgedacht haben die Entwickler auch: In jedem Level befinden sich zentrale Gegenstände - wie Tresore und Sicherheitskameras - und Personen, zum Beispiel Wachen, jedes Mal aufs Neue an anderen Stellen.

Gut nur, dass ihr euch vor jedem Raubzug als Zivilist das Objekt von innen und außen genau anschauen könnt. Ihr wisst danach genau, was euch erwartet. Und auch wenn es eher wie eine Pflichtaufgabe klingt, ist dieser Teil des Spiels an Authentizität kaum zu überbieten.

Einer eurer Partner prägt sich die Laufwege der Wachen ein und ihr späht nach dem Standort des Tresors. Ein weiterer überprüft die Umgebung auf Überwachungskameras. Das sind die Szenen, die ihr aus Filmen kennt und die im Spiel richtig Vorfreude verbreiten!

Weiter mit: Außen hui, innen pfui

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Tags: Singleplayer  

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