Test Ground Control - Seite 4

Die Steuerung von "Ground Control" ist hervorragend aufgebaut. Man bedient das Spiel mit der Maus und der Tastatur. Angelehnt an die Bedienung von Ego-Shootern, wird die Kamera mit der Maus gesteuert und über die Cursor-Tasten bewegt man sich innerhalb des Schlachtfeldes. Wer die Aufforderung während des Tutorials beherzigt, die Kameraführung bewusst einzuüben, wird dann später auch gut damit zurechtkommen. Die Auswahl und das Kommandieren von Truppen wird, wie im Genre üblich, mit der Maus bewerkstelligt, kann aber auch wahlweise über zum Teil äußerst praktische Tastaturbefehle geschehen. Die gesamte Steuerung des Spiels ist sehr logisch aufgebaut und lässt sich vorzüglich in einem drei Missionen umfassenden Tutorial erlernen. Da man sich im Spiel sehr schnell zurechtfindet, ist ein Studium des Handbuches nicht erforderlich. Man kann die Entwickler nur dafür loben, dass sie sich so viel Mühe gegeben haben, mit "Ground Control" ein gut zu bedienendes Spiel zu erschaffen.

Die Einheiten sind sehr detailliert dargestellt.Die Einheiten sind sehr detailliert dargestellt.

Auch in Puncto Sound kann "Ground Control" überzeugen. Alle Soundeffekte fügen sich außergewöhnlich passend in das Spielgeschehen ein. Die Intensität und Lautstärke der Geräusche ist abhängig davon, wie nahe ich mich am Ort des Geschehens befinde. Wichtige Informationen während des Spieles werden durch eine sehr angenehme Stimme weitergegeben. Zudem wird das ganze Spiel mit einer gut passenden Hintergrundmusik unterlegt, die selbstverständlich auch ausgeschaltet werden kann.

Fazit:*"Ground Control" ist keine Revolution, aber ein außergewöhnlich gutes Spiel, das mit einigen neuen Ideen aufwarten kann. Realistischer und spannender können Echtzeit-Schlachten auf dem PC nicht umgesetzt werden. Das Programm gibt dem schlaftrunken wirkenden Genre neue Impulse und kann zudem mit einer technisch guten Umsetzung glänzen. Trotzdem schlittert das Spiel wegen ein paar ärgerlichen Mankos knapp an einem Award vorbei. Da wären zuerst einmal die schlechten Videos zu nennen, die den ansonst guten Eindruck deutlich stören. Das größte Manko aber ist die fehlende Speichermöglichkeit innerhalb einer Mission. Abspeichern kann man das Spiel nur zwischen den Missionen. Ärgerlich sind auch die hohen Hardwareanforderungen. Flüssig spielbar ist es erst ab einem dicken Pentium III oder Athlon. Wer aber solch einen PC sein Eigen nennt, und mit Echtzeit-Strategiespielen etwas am Hut hat, sollte sich dieses Spiel zulegen.*

90

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