Test Gran Turismo 6: Raseroffenbarung mit Tücken

von Thomas Stuchlik (06. Dezember 2013)

Der Genrekönig genehmigt sich eine Ehrenrunde: Gran Turismo 6 ignoriert die neue PlayStation 4 und bleibt der PS3 treu. Doch kann die Rennsimulation ihren Genrethron verteidigen?

im Menüpunkt "Vision Gran Turismo" stellen Autohersteller spektakuläre Konzeptwagen vor.im Menüpunkt "Vision Gran Turismo" stellen Autohersteller spektakuläre Konzeptwagen vor.

Vor 15 Jahren bringt ein kleines japanisches Entwicklerteam unter der Federführung von Kazunori Yamauchi ein ambitioniertes Projekt auf die Spielewelt. Gran Turismo von 1998 besticht nicht nur mit seinem Umfang und angestrebten Realismus, sondern stellt auch die Weichen für die Zukunft des Rennspielgenres.

Seit 15 Jahren steht die Serie als Synonym für realistische Asphalt-Rasereien auf Playstation-Konsolen. Drei Jahre nach Gran Turismo 5 steht nun Gran Turismo 6 in den Startlöchern. Allerdings kommt das Epos nicht für Sonys neues Konsolenflaggschiff PS4, sondern für die ehrwürdige PS3.

Mit im Gepäck hat das Spiel einen gigantischen Fuhrpark, viele Rennkurse und teils neuartige Wettbewerbe. Ein gelungenes Rundumpaket? Nicht ganz, denn an mancher Stelle gibt es kleinere Mängel, die ein wenig die Fahrfreude trüben.

Gran Turismo hält sich streng an die selbst auferlegten Gesetze der Serie, weshalb ihr wieder einmal mit knappen Startgeld von 30.000 Credits zu eurer Rennkarriere durchstartet. Das reicht zumindest für einen popeligen Honda Fit, der für erste Siege im Sonntags- und Amateur-Cup aber schonmal ausreicht.

Heizt die Karriereleiter hoch

Die neu strukturierte Rennkarriere unterteilt sich in sechs Bereiche von Anfänger- bis zu Vollprofi-Serien. Eine an euren Wagen angepasste Karriere wie in Forza Motorsport 5 liefert Gran Turismo 6 leider nicht mit.

Stattdessen benötigt ihr immer einen Wagen, der den strengen Rennvorgaben entspricht. Einmal benötigt ihr Frontmotor sowie Heckantrieb, ein andermal ein japanisches Vehikel aus den 90er Jahren. Zudem sollt ihr unter den vorgegebenen Leistungspunkte bleiben. Dieser Wert bestimmt die Leistungsfähigkeit jedes Vehikels und ist mittels Schraubereien schnell überschritten.

Schnell liefert ihr euch erfolgreiche Wettrennen gegen ein anfangs kleines Teilnehmerfeld und heimst nicht nur Preisgelder, sondern auch Sterne ein. Denn die Erfahrungspunkte des Vorgängers sind passé. Stattdessen schalten sich mit genug Sternen neue Veranstaltungen frei. Gemächlich erhaltet ihr so Zugriff auf neue Cups sowie überraschende Spezialveranstaltungen.

Gleichfalls schalten sich Missionsrennen frei, in denen ihr Aufgabenstellungen mit vorgebenen Wagen erledigt, beispielsweise um Überholmanöver vor dem Ziel zu meistern. Ebenso gibt es Marken-Wettbewerbe, in denen nur ein bestimmter Autotyp zugelassen ist.

Weiter mit: Fahrschule, Fahrverhalten

Tags: Singleplayer  

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