Test The Room Two - Szenarien sorgen für Abwechslung, Fakten, Meinung

Szenarien sorgen für Abwechslung

Das Spiel unterteilt sich in sechs überschaubare Kapitel. Nach den ersten Gehversuchen besucht ihr unter anderem die Kapitänskajüte eines alten Segelschiffs. Hier fahndet ihr beispielsweise nach fehlenden Teilen eines Modellschiffs.

Welche Rätsel sich wohl unter Deck offenbaren?Welche Rätsel sich wohl unter Deck offenbaren?

Gesuchte Gegenstände findet ihr in einer benachbarten Schatztruhe sowie an einem Navigationstisch. Hier öffnet ihr nicht nur verschachtelte Mechanismen, sondern bringt auch ein Chronometer in Gang und navigiert über eine Seekarte. Nach und nach montiert ihr Schiffsruder, Anker und Galionsfigur an, um schließlich das Modell zu komplettieren.

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In weiteren Kapiteln bastelt ihr auch eine Armbrust zusammen und rekonstruiert eine Seance mit der Geisterwelt. Mehr über den weiteren Spielablauf sei hier nicht verraten.

An manchen Stellen streut das Spiel sogar kleine Horroreffekte ein. Auch das sorgt für ein beklemmendes Spielgefühl. Jedes Szenario entfaltet schnell eine eigene Atmosphäre - sei es ein Leuchtturm, eine Höhle oder das Unterdeck eines Segelschiffs.

Fakten

  • klassische Adventure-Rätselei
  • effektarm, aber dennoch atmosphärisch
  • massig Mechanikpuzzles enthalten
  • nur penible Sucharbeit führt zum Erfolg
  • in sechs Kapitel unterteilt
  • ist aktuell nur für iPad erschienen
  • Versionen für iPhone und Android sind angekündigt
  • In-App-Käufe: Nein
  • The Room Two bei iTunes für 4,49 Euro kaufen

Meinung von Thomas Stuchlik

Der Name ist Programm: Auch der zweite Teil des düsteren Rätselabenteuers beschränkt sich auf wenige Räume. Doch diese sind vollgestopft mit Puzzeleien und Mechanismen, die euch jedes Mal ins Grübeln bringen.

Die intuitive Steuerung sorgt für eine problemlose Navigation durchs Abenteuer und macht die Gegenstände fast schon "greifbar". Denn alle Objekte betrachtet ihr genauestens aus frei drehbaren Ansichten.

Anders als in konventionellen Adventures begegnet ihr hier keiner Menschenseele. Das schränkt die Spielgeschichte ein, vermittelt aber auch ein stimmungsvolles Gefühl der Einsamkeit. Gleichzeitig sorgen dezente Gruselelemente für eine dichte Atmosphäre.

Trotz allem intelligenten Spielspaß kann man The Room Two den strikt linearen Ablauf ankreiden. Jede Lösung ist strikt vorgegeben, ebenso wie die Reihenfolge, was wann zu tun ist. Doch die kaum vorhandene Handlungsfreiheit fällt kaum auf, da ihr von den Schauplätzen sowieso schon in Sachen Bewegung recht eingeschränkt seid.

Zudem seid ihr vielmehr damit beschäftigt, die nächste Mechanik-Puzzelei zu lösen. Eine Beschäftigung, die euch nur schwerlich loslässt. Kurzum: Es eröffnet sich hier ein absolut lohnenswerter Ausflug ins klassische Adventure-Genre, wenn auch mit vier bis fünf Stunden Spielzeit ein etwas kurzer.

Hat euch dieser Artikel gefallen? Oder habt ihr Anregungen, Kritik, Verbesserungsvorschläge? Lasst es uns gerne wissen! Schreibt uns eine Mail an redaktion@spieletipps.de und verratet unserer Redaktion eure Meinung.

85 Spieletipps-Award

meint: Feinste Rätselkost in grafisch schicker Aufmachung. Wie der Vorgänger packt The Room 2 massig Puzzles auf engstem Raum.

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Tags: Singleplayer  

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