10 düstere Pokémon-Geheimnisse

(Special)

von Thomas Stuchlik (15. Februar 2014)

Parasiten, Sadisten, Viren und Ungeheuer, die Kinder heimsuchen. Was nach beklemmendem Horror klingt, ist Bestandteil der vermeintlich putzigen Pokémon-Welt.

Unscheinbar und putzig, aber im Detail unheimlich: Die Welt der Pokémon.Unscheinbar und putzig, aber im Detail unheimlich: Die Welt der Pokémon.

Das faszinierende Universum der Pokémon gehört wohl zu den kinderfreundlichsten Spieleserien - könnte man zumindest annehmen. Schließlich sind die zuckersüßen Episoden rund um die Taschenmonster meist mit einer Altersfreigabe ab 0 Jahren erhältlich.

Von wegen! In der Pokémon-Serie verbirgt sich so manch düsteres Geheimnis, das sich nicht einmal perfide Grusel-Spiele einfallen lassen. Auf den folgenden Seiten findet ihr deshalb skurrile Taschenmonster mit ebenso bizarren wie widerlichen Eigenschaften sowie unheimliche Begebenheiten.

Vor allem die offizielle Pokémon-Datenbank "Pokédex" offenbart fiese Vorlieben oder tragische Hintergründe eurer Lieblingskreaturen. Ebenso dürft ihr euch von so mancher Grusel-Einlage in dunklen Häusern sowie beklemmenden Theorien überraschen lassen. Vorhang auf für die dunkle Seite der Pokémon!

Parasek, der hinterlistige Parasit

Erster Auftritt in: Pokémon Rote Edition / Blaue Edition (1. Generation)

Das Pokémon Parasek wirkt auf den ersten Blick gar nicht so unheimlich. Wenn man allerdings den Pokédex-Eintrag des Käfer/Pflanze-Pokémon in der gelben Edition liest, wird man schnell eines Besseren belehrt.

Sieht aus wie ein niedlicher Krebs, verbirgt aber ein dunkles Geheimnis.Sieht aus wie ein niedlicher Krebs, verbirgt aber ein dunkles Geheimnis.

"Der Pilz auf dem Rücken entzieht dem Wirts-Pokémon Energie. Er hat die Kontrolle über das Pokémon", heißt es in besagtem Eintrag. Und das bedeutet, dass der riesige Pilz auf Paraseks Rücken ihn zu einem willenlosen Wesen macht.

Dies kann man auch gut an seiner Vorstufe Paras sehen. Da es hier nur zwei kleine Pilze auf dem Rücken besitzt, wird es noch nicht vollständig von Parasiten kontrolliert. Gut zu erkennen an seinen Augen: Denn Paras hat, im Gegensatz zu seiner Weiterentwicklung Parasek, noch Pupillen. Ergo ist Paras im Laufe seiner Evolution zu einem willenlosen Sklaven des parasitären Pilzes geworden.

Interessant ist, dass sich Nintendo dies von einem realen Phänomen der Natur abgeschaut hat. Der in den Regenwäldern heimische parasitäre Pilz namens "Kernkeule" befällt Ameisen und lässt diese im Endstadium des Befalls auf einen Baum klettern.

Dort hat der Schmarotzer optimale Lebens-und Verbreitungsbedingungen durch Sporen. Genau das wird bei Parasek durch seine Fähigkeit "Sporenwirt" symbolisiert.

Weiter mit: Ninjatom, Banette

Tags: Anime  

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