Test Diablo 3 - Reaper of Souls: Der richtige Schritt und der richtige Schnitt

von Daniel Kirschey (Freitag, 28.03.2014 - 17:05 Uhr)

Klick, klick, klick: tot! Jawoll, neue Beute in orangenen Farben. Die Erweiterung Reaper of Souls für Diablo 3 liefert im Grunde das, was Liebhaber der Serie wollen.

Malthael, der Engel des Todes, steht euch nun als Feind gegenüber.Malthael, der Engel des Todes, steht euch nun als Feind gegenüber.

Akt 4 ist zu Ende. Jetzt beginnt der fünfte Akt und der Engel des Todes wartet. Diablo ist tot, lang lebe Malthael. Mit dem schwarzen Seelenstein im Gepäck, zieht der los, die Nephalem auszurotten. Spielerisch erwartet euch viel Mausgeklicke, Ungeheuer töten, Beute aufsammeln aus der leicht schrägen Draufsicht. Wer das noch nicht kennt, schnupert am besten zunächst kurz in den Test des Hauptspiels Diablo 3 hinein.

Doch zurück zur neuen Erweiterung. Von den Nephalem stammen die Menschen ab, die vor ewiger Zeit aus der Verbindung von Dämonen und Engeln hervorgegangen sind. Und Malthael sieht in ihnen hauptsächlich das Blut der Dämonen. Doch ihr bekommt ebenfalls Verstärkung - ein neuer Recke, ein Nephalem, tritt aus dem Dunkel der Nacht hervor, um Licht zu bringen: der Kreuzritter.

Der fünfte Akt wirft das Geschehen nach Westmark, einer im Zerfall befindlichen Stadt. Durch deren Gassen rennen verängstigte Menschen, die feindliche Seelenernter in willenlose Untote verwandeln. Der Pöbel nutzt die Zeit, um sich der Adeligen blutig zu entledigen. Der König befindet sich schon lange auf der Flucht.

Da kann nur noch der Spieler helfen. So schnappt euch einen der Charaktere, die ihr in Diablo 3 schon auf Level 60 gebracht habt und stellt euch dem dunklen Chaos gegenüber. Level 70 ist die neue Grenze.

Neue Aktualisierung, neues Beuteglück

Doch was ist neben dem obligatorischen neuen Akt und einem neuen Charakter noch in der Erweiterung Diablo 3 - Reaper of Souls enthalten? Schließlich kostet die Standardversion knapp 40 Euro - ein happiger Preis für eine Erweiterung. Die Collector's Edition kostet sogar 80 Euro:

Kurz vor Reaper of Souls veröffentlichte Blizzard Activision auch eine Aktualisierung für Diablo 3, die das Beute- und Paragon-System kräftig überarbeitet: Der sogenannte Loot 2.0-Patch. Die größte Änderung ist, dass besiegte Ungeheuer nicht mehr so viel Gegenstände wie zuvor fallen lassen. Doch die Gegenstände die ihr findet, sind nun besser und mehr an euren Charakter angepasst.

Das ist auch wichtig, denn schließlich hat Blizzard das Auktionshaus in Diablo 3 geschlossen. Nun kehrt Diablo 3 mit seinem Beutesystem nach bewährter Methode zurück: Gute Gegenstände erkämpft ihr euch, und kauft sie nicht im Auktionshaus. Und mit zehn neuen Stufen für eure Charaktere, ist der Sog so tief wie eh und je.

Der Feind ist tot und schon freut ihr euch über die Beute.Der Feind ist tot und schon freut ihr euch über die Beute.

Verwunderlich ist jedoch die Entscheidung, dass ihr mit legendären Gegenstände nicht mehr handeln dürft. Nachdem ihr beispielsweise ein legendäre Waffe aufgehoben habt, bleibt euch gerade mal ein Zeitfenster von zwei Stunden, um den Gegenstand anderen Mitspielern aus der eigenen Gruppe zu überlassen. Und das funktioniert nur in der Gruppe. Danach ist der Gegenstand an euer Battlenet-Konto gebunden.

Weiter mit: Paragon-Punkte, die Gebiete

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