Test Monkey Island 4

von Frank Hinken (13. Dezember 2000)

Der wohl beliebteste Einfallspinsel der Karibik ist wieder da. Guybrush Marley Threepwood versucht nun in seinem mittlerweile vierten Abenteuer den Geisterpiraten LeChuck für immer in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Doch "Monkey Island"-Fans aufgepasst: Ihr werdet das Spiel nicht mehr wiedererkennen. Warum dies so ist, lest ihr in unserem Review.

Das Schiff von GuybrushDas Schiff von Guybrush

Als Guybrush Threepwood den Geisterpiraten LeChuck im großen Finale von "Monkey Island 3 - Der Fluch von Monkey Island" besiegt hatte, schien die Welt der Karibik wieder in Ordnung zu sein. Guybrush hatte nun Zeit, um die Hand seiner großen Liebe Elaine Marley anzuhalten. Nach der Hochzeit fuhren die beiden erst einmal in ausgedehnte Flitterwochen. Als die beiden Turteltauben zurück nach Melee Island kehren, ist nichts mehr beim Alten. Durch ihre lange Abwesenheit wurde Elaine von ihrem politischen Gegner kurzerhand für tot erklärt, und ihre Gouverneursvilla soll abgerissen werden. An dieser Stelle setzt nun das Spiel ein. Deine Aufgabe als furchterregender Pirat Guybrush ist es nun, den Abriss zu verhindern, und nach Lucre Island zu segeln, um ein wichtiges Dokument zu besorgen. Ohne dieses Schreiben kann Elaine nicht wieder für lebendig erklärt werden. Doch all das ist leichter gesagt als getan. Dieses eigentlich recht simple Unterfangen stellt eine mächtigere Herausforderung dar, als man gedacht hätte.

Teil 4 bringt Altes und Neues

Im Laufe des Spiels trifft man immer wieder auf alte Bekannte, die man auch schon aus früheren Teilen kannte. So trifft man z. B. bei der Suche nach einer Crew für sein Schiff auf Otis und Carla. In "Monkey Island 1" wurde Otis von Guybrush aus dem Gefängnis befreit. Zum Dank war er damals seiner Crew beigetreten. Carla war die Schwertmeisterin in Teil 1. Nachdem Guybrush sie in einer Partie Beleidigungsfechten geschlagen hatte, trat auch sie seiner Truppe bei. Nach der langen Reise hatte Guybrush die beiden aus den Augen verloren, und nun in Teil 4 sind sie wieder da. Apropos Beleidigungsfechten, für alle die, die diese Sportart nicht kennen, erkläre ich sie hier kurz. Beleidigungsfechten funktioniert im Grunde genau so, wie normales Fechten. Gewinner ist aber nicht der bessere Fechter von beiden, sondern der, der den anderen mit den gemeineren Beleidigung so aus dem Konzept bringt, dass der Verlierer sein Schwert fallen lässt, und dem Gewinner jeden Wunsch erfüllt, den er hat. Dieses Prinzip lässt sich natürlich auch auf andere Sportarten übertragen, wie z. B. Beleidigungsscrabble oder Beleidigungsarmdrücken.

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