Steam: 10 neue Geheimtipps, die sich lohnen - Space Run / Xenonauts / Beasts of Prey

(Special)

Nr. 5: Space Run (ca. 15 Euro)

Worum geht's? Schimpft ihr auch manchmal über die Post? Etwa wenn Spiele nicht rechtzeitig ankommen? In Space Run seid ihr ein Weltraumkurier und müsst eure Lieferung sicher ans Ziel bringen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn unterwegs müsst ihr euch den Weg durch Asteroidenfelder bahnen und Weltraumpiraten abwehren.

Achtung, Weltraumpiraten greifen an. In Space Run müst ihr eure Ladung verteidigen.Achtung, Weltraumpiraten greifen an. In Space Run müst ihr eure Ladung verteidigen.

Space Run ist kein Ballerspiel, sondern ein Echtzeitstrategiespiel. Ähnlich wie in Pflanzen gegen Zombies verteidigt ihr nämlich euren Raumgleiter und die Waren vor immer stärkeren Gegnerwellen. Zu diesem Zweck platziert ihr Geschütze oder packt die Laderäume in bestimmte Bereiche des Schiffs.

Space Run entwickelt dadurch schnell seinen ganz eigenen Suchtfaktor. Mit erfolgreichen Missionen schaltet ihr neue, schwierigere Einsätze frei. Außerdem aktiviert ihr auch Waffen und Extras wie Energieschilde, Raketenwerfer oder Laser, erweitert das Schiff um Module und baut euren Gleiter Stück für Stück aus.

Fazit: Ein überraschender Strategie-Hit! Space Run spielt sich klasse und macht absolut süchtig. Ein echter Geheimtipp.

Nr. 6: Xenonauts (ca. 23 Euro)

Worum geht's? Die Erde ist im Visier von außerirdischen Invasoren! Und ihr seid der Anführer einer multinationalen "Anti-Alien"-Einheit. Kommt euch bekannt vor? Kein Wunder, denn auch Xenonauts sieht sich - ähnlich wie Ghost Control Inc. - als geistiger Nachfahre der XCOM-Reihe. Glücklicherweise ist es aber weit mehr als nur ein mieser Klon, sondern bietet eine anspruchsvolle Mischung aus Wirtschaftssimulation und Rundenstrategie.

Das UFO ist abgestürzt. Jetzt müsst ihr die Außerirdischen noch ausschalten und ihre Technik rauben.Das UFO ist abgestürzt. Jetzt müsst ihr die Außerirdischen noch ausschalten und ihre Technik rauben.

Xenonauts ist sicherlich nicht so hübsch wie der aktuelle XCOM-Ableger. In seiner Grundstruktur ist es aber sehr ähnlich. Von eurer Basis aus überblickt ihr die Weltkarte auf dem Radar. Eintreffende UFOs fangt ihr mit Jägern aus euren Hangars ab. Denn: Nur wenn ihr die Nationen der Erde vor den Invasoren beschützt, erhaltet ihr großzügige Subventionen. Diese benötigt ihr nämlich zum Ausrüsten der eigenen Truppen, zum Erweitern der Basis oder zum Kauf neuer Hauptquartiere.

Damit ihr aber auch die Technik der Außerirdischen nutzen könnt, müsst ihr in den Bodenkampf gehen. Hier zieht ihr eure Soldaten Runde um Runde und versucht, die Computer-E.T.s in ihre Schranken zu weisen. Der Schwierigkeitsgrad ist dank "70er Jahre"-Waffen, dynamischem Gegnerverhalten und fiesen Mutationen äußerst knackig und motiviert trotz Pixelgrafik zum Weiterspielen.

Fazit: Einen Innovationspreis gewinnt Xenonauts nicht. Es ist eine liebevolle Erweiterung des bewährten XCOM-Konzepts. Für Strategie-Puristen und Rundenfetischisten daher absolut empfehlenswert.

Nr. 7 Beasts of Prey: (ca. 18 Euro / Early Access)

Worum geht's? Was ist besser als DayZ? Natürlich DayZ mit Dinosauriern anstatt mit Zombies! Tatsächlich springt Beasts of Prey auf den aktuellen Trend der Überlebenssimulationen auf. Allerdings sieht das Dino-Abenteuer weit weniger düster aus als DayZ oder 7 Days to Die aus. Vielmehr erinnert es mit seinen saftigen grünen Wiesen, fröhlichem Vogelgezwitscher und blauem Himmel eher an Spiele wie Far Cry 3.

Der Triceratops hat schlechte Laune und räumt kurzerhand den Humvee aus dem Weg.Der Triceratops hat schlechte Laune und räumt kurzerhand den Humvee aus dem Weg.

Spielerisch ähnelt Beasts of Prey dagegen eher Rust. Neben dem nackten Kampf ums Überleben geht es in erster Linie darum, Gebäude und Gegenstände zu basteln und damit einen Weg zurück in die Zivilisation zu finden. Wie in Minecraft baut ihr daher Ressourcen wie Stein, Holz oder Eisen ab und tauscht diese im Bau-Menü gegen Objekte.

Beasts of Prey befindet sich aktuell noch in der Early-Access-Phase und hat daher technisch noch seine Macken. So ruckelt das Spiel selbst auf leistungsstarken Rechnern noch sehr stark und die Interaktion mit der Umgebung läuft noch nicht fehlerfrei.

Trotzdem ist Beasts of Prey ein interessantes Spiel. Rennt ihr anfangs noch mit vergleichsweise einfachen Waffen durch die Gegend, macht ihr in der Evolution schnelle Sprünge und fertigt später Maschinengewehre oder sogar Radartürme. Diese dienen der Überwachung eures Lagers und schlagen Alarm, sobald sich jemand oder etwas nähert. Habt ihr erst einmal einen Dinosaurier aufgeschreckt, sind diese Biester problemlos in der Lage, ganze Siedlungen niederzutrampeln. Seid also auf der Hut!

Fazit: Beasts of Prey hat ein spannendes Konzept und vor allem coole Hauptdarsteller. Wer auf Jurassic Park und Rust steht, darf auch in der holprigen "Early Access"-Fassung einen Blick riskieren.

Weiter mit: Spintires / Shadows - Heretic Kingdoms / Among the Sleep

Tags: Steam  

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