Test Meridian - New World - Rollenspielelemente und Lokalisierung

Ein Hauch Mass Effect

Um ein paar Rollenspiel-Elemente einzubringen, greift Elder Games auf einen Fähigkeitenbaum zurück. Habt ihr also genug Erfahrungspunkte gesammelt und könnt einen Levelaufstieg verbuchen, ist es euch erlaubt eine von gut zwei Dutzend Fähigkeiten zu erlernen.

Abseits der Solokampange, könnt ihr euch in freien Spielen gegen den Computer behaupten.Abseits der Solokampange, könnt ihr euch in freien Spielen gegen den Computer behaupten.

So ist es euch beispielsweise möglich, angeschlagene Truppen zu heilen oder deren Schussfrequenz kurzzeitig zu erhöhen. Wollt ihr aber lieber schneller Gebäude oder Fahrzeuge bauen, könnt ihr eure Fähigkeitspunkte auch dafür ausgeben.

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Damit soll es das aber mit den Rollenspiel-Einflüssen nicht gewesen sein, nein. Zwischen den Missionen gibt es Abschnitte, in denen ihr das Raumschiff frei erkundet. Ihr könnt mit eurer Mannschaft kommunizieren oder die Enzyklopädie nach Hintergrundinformationen durchforsten. Fühlt ihr euch auf dem Schlachtfeld noch unsicher, dürft ihr eure Fertigkeiten in Simulationsschlachten beweisen.

Aber vor allem die Gespräche mit der Mannschaft haben ihren Reiz. Schließlich soll es besagten Verräter an Bord geben und es geistern Theorien herum, in denen quasi jeder jeden verdächtigt. Durch verschiedene Antwortmöglichkeiten könnt ihr euren Senf dazu geben, aber nichts am Spielverlauf beeinflussen - zumal ihr die Dialoge wiederholen, und so alle Möglichkeiten durchklicken könnt. Schade, dass das nicht konsequenter umgesetzt wurde.

Nachdem ihr das Schiff einmal abgelaufen seid, werdet ihr beim zweiten Mal vermutlich nach der Renntaste suchen, denn der Protagonist bewegt sich einschläfernd langsam. In den Gängen wird aber auch im Jahre 3011 nicht gerannt.

Die Farbe „Geld“

Technisch hat Meridian mit Limitierungen zu kämpfen, ist aber wahrlich kein Spiel bei dem ihr die Augen zukneifen braucht.

Partikeleffekte von Vorgestern, aber dennoch voll in Ordnung.Partikeleffekte von Vorgestern, aber dennoch voll in Ordnung.

Nur die Lokalisierung ist grauenhaft. Ja, es gibt deutsche Texte. Das ist vorbildlich. Doch die quält euch mit haufenweise Rechtschreibfehlern, Flüchtigkeitsfehlern und Sätzen ohne Sinn – „geld“ statt „gelb“ ist noch einer der kleineren Aussetzer. Bei so viel sprachlichem Unfug, solltet ihr das Spiel vielleicht besser auf Englisch spielen.

Apropos „Englisch“: Das Spiel ist komplett vertont und das überdurchschnittlich gut – beides nicht gerade von einem Indie-Projekt zu erwarten. Abgerundet wird Meridian - New World durch stimmige Zwischensequenzen und wunderbarem Soundtrack von Ede Tarsoly.

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Tags: Singleplayer   Steam  

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