Vorschau Far Cry 4 - Altes Konzept, neu aufgesetzt / Fakten und Meinung

Altes Konzept, neu aufgesetzt

Doch trotz all dieser kleinen und großen Neuerungen spielt sich Far Cry 4 angenehm vertraut und ähnlich zum Vorgänger. Immer noch dominiert eine Mischung aus Schleichen und Ballern den Spielablauf. Eure Missionen wählt ihr mit Hilfe der funktionalen Weltkarte aus. Deren vernebelten Bereiche schaltet ihr frei, indem ihr Radiotürme hinauf klettert und die an der Spitze angebrachten Sender manipuliert.

Erobert ihr dagegen Vorposten und die deutlich kniffeligeren Festungen, solltet ihr vorsichtig vorgehen. Erst die Lage mit der Kamera sondieren, anschließend durch das Gras pirschen und Feinde oder den Alarm ausschalten. Für erledigte Aufgaben erhaltet ihr in Far Cry 4 Erfahrungspunkte. Diese investiert ihr in neue Fertigkeiten in den Talentbäumen "Tiger" und "Elefant". Für jede Seite gibt es 24 Fertigkeiten. Die "Tiger"-Kräfte sind insgesamt offensiver, die "Elefanten"-Eigenschaften defensiver Natur.

Dies ist nur ein Ausschnitt von Kyrat. Das Gebiet im Himalaya ist etwa so groß wie die Pazifikinseln des Vorgängers.Dies ist nur ein Ausschnitt von Kyrat. Das Gebiet im Himalaya ist etwa so groß wie die Pazifikinseln des Vorgängers.

Die offene Spielwelt von Far Cry 4 ist etwa so groß wie die im Vorgänger. Allerdings ist das Areal durch mehr Berge und Hügel geprägt. An Schlüsselpunkten greift Ajay zum Kletterhaken und hangelt sich an Seilen nach oben. Insgesamt wirkt Kyrat homogener und lebendiger als die tropischen Pazifikinseln aus Far Cry 3.

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Ständig passiert irgend etwas, ihr habt eigentlich immer eine Aufgabe. Versteckte Schätze lagern nicht nur in Kisten, auch erschossene Gegner könnt ihr plündern. Die eingesackte Beute verhökert ihr beim Händler. Mit dem Erlös wiederum kauft ihr neue Waffen und könnt diese sogar mit Visieren, Griffen und Farbmustern individualisieren.

Fakten:

  • spielt in Kyrat, einer fiktiven Region im Himalaya
  • Spielzeit soll zwischen 35 und 40 Stunden betragen
  • Charismatischer Antagonist ist der durchgedrehte Pagan Min
  • Offene Spielwelt bietet eine Mischung aus Action- und Schleichelementen
  • Erkundet im Koop-Modus mit zwei Spielern die Umgebung, nehmt Festungen ein und geht auf Schatzsuche
  • PS4- und PS3-Spieler erhalten Schlüssel zu Kyrat und können so Freunde in das Spiel einladen
  • Fahrzeuge wie Tuk-Tuks, Jeeps, Quads, Lastwagen und Gyrokopter
  • zwei Fähigkeitenbäume mit jeweils 24 Fertigkeiten
  • lebendige Spielwelt inklusive angriffslustigen Elefanten
  • Durch die Jagd sammelt ihr Ressourcen zum Herstellen von Gegenständen
  • durch Absolvieren von Karma-Missionen bringt ihr die Rebellen auf eure Seite
  • erscheint voraussichtlich am 18. November 2014 für Playstation 3, Playstation 4, Xbox 360, Xbox One und PC

Meinung von Olaf Bleich

In den vier Stunden mit Far Cry 4 hat sich meine Meinung zum Spiel gleich mehrfach geändert. Zunächst war ich ein wenig enttäuscht: Alles fühlte sich vertraut an. Ein wenig zu vertraut. Schleichen, Wachen abmurksen, Alarm ausschalten - Das alles kenne ich schon zu Genüge aus dem Vorgänger. Weiterhin sind die Computer-Wachleute nicht immer auf der Höhe und nur eine Gefahr, wenn sie in großen Schwärmen oder mit schwerem Geschütz anrücken.

Doch nach einiger Zeit spürte ich, wie mich Kyrat langsam in seinen Bann schlug. Die Navigation macht mächtig Spaß und dank vielfältigerer Fahrzeuge und natürlich den Elefanten gibt es viel Abwechslung. Ich bekam das Gefühl, dass an jeder Ecke eine neue Aufgabe und ein frisches Abenteuer auf mich wartet. Selbst, wenn ich nur einige Rebellen aus den Fängen der Royal Army befreite, war das stets ein kleiner Glücksmoment für sich.

Mit einigen Tagen Abstand merke ich jetzt erst, wie gespannt ihr tatsächlich auf Far Cry 4 bin. Es revolutioniert zwar vielleicht nicht das Spielkonzept, erweitert es aber konsequent um wertvolle Funktionen wie etwa die dynamischere Tierwelt oder den Koop. Für mich gehört Far Cry 4 - wenig überraschend - zu den Spitzenreitern dieses Wintergeschäfts, auch wenn ich mit dem rosa Clown Pagan Min bislang noch wenig anfangen kann.

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Tags: Singleplayer   Open World   Koop-Modus  

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